Kunstausstellung

Klara Kohler - Franz Frauenlob - Über das Unfassbare


Klara Kohler präsentiert in Zusammenarbeit mit Franz Frauenlob einen Arbeitszyklus, der die Sichtbarmachung und Spürbarkeit emotionaler Themen wie „Allgegenwart“ oder „Verwundbarkeit“ anstrebt. Das Unfassbare, wie es sich etwa im Traum manifestiert, wird in Form von Tafelbildern umgesetzt.

Kohler knüpft mit den einzelnen Bildelementen an die großen Zeichnungen an, die sie mit Aschenstaub direkt auf die Wand aufträgt. Sie spielt damit auf die traditionelle Aufpaustechnik an, die als eine Art Vorzeichnung bei Fresken, Seccomalerei und Sgraffitos verwendet wird und nur temporär sichtbar sein sollte. Für die oberösterreichische Künstlerin ist aber gerade der flüchtige, momenthafte Aspekt dieser Technik wesentlich, den sie in seiner Bedeutung als Träger von Bild- und Denkinhalten sichtbar macht.

Die Eröffnungsveranstaltung wird untermalt mit einer Performance, die mit kurzen Klangsequenzen und dem Aufbau einer Rauminstallation auf die Veränderbarkeit des Raumes und dessen Wahrnehmung anspielt. Das Temporäre der Klänge sowie die möglichen Formen der Stille übertragen „das Unfassbare“ in eine zusätzliche, spürbare Ebene des Erlebbaren.

Klara Kohler wurde 1980 in Wels geboren; Franz Frauenlob wurde 1961 in Salzburg geboren; sie leben und arbeiten in Linz und Salzburg.


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