Alte Musik · Neue Klassik · Klassik

Klangraum im Herbst


In acht Stationen widmet sich der «Klangraum im Herbst» dem Thema «Unendlichkeit» mit Alter und Neuer Musik. Adrian Eröd und Günther Groissböck öffnen den Blick in die Unendlichkeit mit Liedern von Schubert, Mozart, Holst und Ravel.

2012 erschien mit «Unendlichkeit − Geschichte eines Augenblicks» ein wunderbares Rätselbuch, eine fiktive Biografie über einen großen und widersprüchlichen Komponisten des 20. Jahrhunderts.

Der «englische Thomas Bernhard» Gabriel Josipovici hat es verfasst, der Intendant der Wiener Festwochen und neue Leiter der Salzburger Festspiele, Markus Hinterhäuser, hat es ins Deutsche übersetzt. Liebevoll von den Rezensenten als Notenschlüsselroman bezeichnet, erkennen Suchende in der Figur des Tancredo Pavone den italienischen Komponisten Giacinto Scelsi.

In acht Stationen widmet sich der «Klangraum im Herbst» dem Thema «Unendlichkeit» mit Alter und Neuer Musik. Adrian Eröd und Günther Groissböck öffnen den Blick in die Unendlichkeit mit Liedern von Schubert, Mozart, Holst und Ravel.

Markus Hinterhäuser, Nicole Beutler und Timna Brauer erzählen über den Komponisten und Philosophen Scelsi. Tamara Stefanovich, Barbara Lüneburg und Helge Stiegler verweben Scelsis Musik mit Werken von Ligeti und Bach.

Alois Mühlbacher und das Gambenconsort «Chest of viols» halten die Zeit an und zu Allerheiligen verbindet der Chorus sine nomine in der nur mit Kerzen beleuchteten Basilika am Sonntagberg die Musik von Gregorio Allegri und Knut Nystedt mit Scelsis meditativen Klangbetrachtungen.


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