Klassik

Klangforum Wien


Ein Werk Luigi Nonos, «Guai ai gelidi mostri» (‹Wehe den eiskalten Ungeheuern›) von 1983, wirkte diesmal mottostiftend für ein neues, ungewöhnliches Projekt aus der schier unerschöpflichen Ideenwerkstatt der Wiener Festwochen.

An diesem Wochenende im Wiener Konzerthaus entgegnen das Klangforum Wien, der Arnold Schoenberg Chor und eine Riege illustrer Gäste Macht und Gewalt mit Musik als utopischer Kunst! Gespielt, erzählt und gesungen wird zu Texten u. a. von Brecht und Byron und nach Tönen von Hartmann, Schönberg, Mahler oder Krenek frei nach einem ernüchternden Diktum Georg Friedrich Haas': «Jede in der Kunst formulierte Verzweiflung ist schön.»

Interpreten:

Klangforum Wien

Patricia Kopatchinskaja, Violine

Bas Wiegers, Dirigent




  1. Juni 2016, 21:30 Uhr:



Klangforum Wien

Sunnyi Melles, Sprecherin

Matthias Goerne, Bariton

Markus Hinterhäuser, Klavier

Bas Wiegers, Dirigent




  1. Juni 2016, 19:00 Uhr:



Arnold Schoenberg Chor, Chor

Erwin Ortner, Leitung




  1. Juni 2016, 21:30 Uhr:



Klangforum Wien

Igor Levit, Klavier

Bas Wiegers, Dirigent

Programm




  1. Juni 2016, 19:00 Uhr:



Karl Amadeus Hartmann

Concerto funebre für Violine und Streichorchester (1939)

Luigi Nono

Guai ai gelidi mostri (1983)




  1. Juni 2016, 21:30 Uhr:



Arnold Schönberg

Ode an Napoleon Buonaparte op. 41 für Orchester, Klavier und Sprechstimme (1942)

Hanns Eisler

Hollywood-Liederbuch (1942-1943)

Gustav Mahler

Der Abschied (Das Lied von der Erde) (Fassung für Klavier und Bariton) (1907-1908)




  1. Juni 2016, 19:00 Uhr:



Ernst Krenek

Lamentatio Jeremiae Prophetae. Secundum Breviarium Sacrosanctae Ecclesiae Romanae op. 93 (1941-1942)




  1. Juni 2016, 21:30 Uhr



Georg Friedrich Haas

Wer, wenn ich schriee, hörte mich ... (1998-1999)

Frederic Rzewski

The People United Will Never Be Defeated! (1975)


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