Klassik

Kirill Gerstein, Klavier


Den höchsten spieltechnischen Anforderungen gerecht zu werden versteht Kirill Gerstein selbst bei jenen Kompositionen, die manch einem Pianisten Respekt abverlangen.

Programm
Franz Liszt
Ungarischer Geschwindmarsch S 233 Mephisto-Polka S 217 Csárdás obstiné S 225/2
Thomas Adès
„Blanca Variations“ (aus der Oper „The Exterminating Angel“)
Johannes Brahms
13 Variationen über ein ungarisches Lied D-Dur op. 21/2
Béla Bartók
Sonate Sz 80 für Klavier
Joseph Haydn
Capriccio C-Dur Hob. XVII/4 «Fantasia»
György Kurtág
Auswahl aus „Játékok“ für Klavier
Franz Schubert
Fantasie C-Dur D 760 «Wanderer-Fantasie»

Sein Weg als Musiker ist so außergewöhnlich wie sein Klavierspiel. Kirill Gerstein hat sich schon während seiner klassischen Klavierausbildung an der Spezialmusikschule seiner russischen Heimatstadt Woronesch mit Jazz beschäftigt. Mit 14 wechselte er in die Jazzklasse des Boston Berklee College of Music in den USA, schwenkte drei Jahre danach wieder auf Klassik um und absolvierte Klavierklassen an der Manhattan School of Music, in Budapest und Madrid.

Der Sieg beim Artur-Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv 2001 brachte Gerstein den internationalen Durchbruch. Er begab sich auf die „Überholspur zu einer großen Karriere“ („Boston Globe“) und zählte bald zu den Weltstars am Klavier. Er wird als poetischer wie gleichermaßen brillanter Pianist mit einer besonders genauen Lesart der Partituren geschätzt, womit er vielen Werken „so nahe kommt, wie man es noch nie gehört hat“ („New York Times“).


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