Theater

Kinderfressen leicht gemacht


Ein Theaterstück anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der UN-Kinderrechtskonvention.

Regie Tina Leisch, Johnny Mhanna, Bernhard Dechant, Jihad Alkhatib, Stefan Bergmann, Sophie Resch

Eine Kooperation der Schweigenden Mehrheit mit der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien, dem Volkstheater und dem Dschungel Wien

Das Stück wird simultanübersetzt in Gebärdensprache. Dadurch ist im Sinne der Inklusion der Sprechtheaterbesuch für gehörlose Menschen barrierefrei.
Kinder heilen kaputte Familien und kranke Gesellschaften. Sie sind cooler als das Gesetz, wenn Kriminelle gebraucht werden, und sanfter als die Engel, wenn Bedarf an Heiligen besteht. Weil die Erwachsenen die Welt nicht retten, fangen die Kinder an, es selber zu tun.
Da sind Kinderfresser gefragt.
In Tränen mariniert und mit Coltan gepfeffert? Abgebrüht oder schaumig geschlagen?
Spitzbuben mit Feinstaubzucker? Heißer Engel mit Konfliktgold?
Wie schmecken die Kinder am besten?
40 Kinder und Jugendliche aus den verschiedensten Ecken Wiens trichtern dem Publikum mit silbernen Rotzlöffeln die Suppe ein, die ihnen keiner eingebrockt haben will.

Im Jahr 1989 wurde die UNO-Kinderrechtskonvention geschaffen. Wie schaut es 30 Jahre später aus mit den Kinderrechten? Das Künstler*innenkollektiv Die Schweigende Mehrheit hat zusammen mit Kindern und Jugendlichen nach dramatischen Antworten auf diese Frage gesucht.


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