Jazz

Kie/Fu/Gra/Du Quartet


»Die Band hat - obwohl u.a. mit e-gitarre/e-bass + effekte gearbeitet wird - einen stark kammermusikalischen Zugang…« schieb David Gratzer zu diesem Aufführungstermin.
Nun: der streng.amtlich.beglaubigte Brockhaus liefert dazu folgendes:
Kammermusik: »Die Instrumental- und Vokalmusik für kleine, solistische Besetzung im Unterschied zur Orchester- und Chormusik.

Der um 1560 in Italien geprägte Begriff (»musica da camera«) umfasste ursprünglich alle für die höfische »Kammer« bestimmten weltlichen Musikarten in Abgrenzung zu Kirchen- und Opernmusik, von denen sie sich stilistisch durch einen kunstvolleren, auf die Intimität des Raumes und die Solobesetzung abgestimmten Tonsatz abheben.

Die Kammermusik war bis Ende des 18. Jahrhunderts vorwiegend Gegenstand des privaten Musizierens von Künstlern und geübten Dilettanten im kleinen Kreis der Kenner und Liebhaber. Danach bewirkten die gesteigerten spieltechnischen Anforderungen und die allgemeine Verbreiterung des Musiklebens, dass die Kammermusik von Berufsmusikern in die Konzertsäle eingeführt und im häuslichen Bereich von der weniger anspruchsvollen Hausmusik abgelöst wurde.

Die im 20. Jahrhundert erkennbare Bevorzugung des Kammerstils vor den Formen der großen Orchestermusik hatte eine neue Blüte der Kammermusik und der Zwischengattungen wie Kammersinfonie zur Folge.«

Nun: zu all diesen nutzvoll.interessant.gesteigerten Fakten werden am heutigen Abend von einem wirklich potent.kompetenten Quartett wertvolle Bezüge hergestellt: besonders die eindeutige Abgrenzung zur Kirchenmusik wie zur weniger anspruchsvollen Hausmusik lässt neu.streng.spannende Musizierblüten erwarten…: Herzlich Willkommen! (re_de)

Dominik Fuss: trumpet, fluegelhorn
David Gratzer: guitar
Philipp Kienberger: bass
Valentin Duit: drums

Eintritt: Pay as you wish an der Abendkassa bzw. 7,50.- € im VVK inkl. Sitzplatzreservierung


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