Klassik

Kennst Du das Lied? Quo vadis musica? – Jowita Sip, begleitet von Roman Teodorowics



Die charmante Sopran-Sängerin polnischer Herkunft, JOWITA SIP, wirkt in keinem Musikgenre authentischer als bei polnischen Liedern. So wird sie auch in ihrem Herbstkonzert im Roten Salon der OESTIG LSG mindestens zwei Lieder in ihrer Muttersprache singen: "Oj, swieci miesiąc swieci" vom polnischen Komponisten KAROL MROSZCZYK, sowie „Kalina“ vom ebensolchen IGNACY KOMOROWOSKI.

Und weil ihr das „Lied“ als Genre an sich hinsichtlich ihrer leidenschaftlichen Stimmführung darüberhinaus steht, werden auch einige deutsche „Lieder“ erklingen: In WOLFGANG AMADEUS MOZARTs auf Goethes Gedicht bezogenes „Das Veilchen“ wünscht sich ein Veilchen, von einer herannahenden Schäferin gepflückt zu werden. Jene tritt jedoch nur darauf, was das Veilchen dennoch freut.
Von ebenso schöner Traurigkeit ist „Als die alte Mutter“ aus „Zigeunermelodien“ Op.55 von ANTONIN DVORAK, einem der berühmtesten Lieder der Welt: „Als die alte Mutter, mich lehrte singen, Tränen auf den Wimpern ihr so oft hingen; Jetzt wo ich die Kleinen selber üb im Sange, rieselts oft von der braunen Wange ...“
Hoffnungsvoll im Sinne „ungestillter Liebessehnsucht“ ist das ebenso bekannte wie rührend-bezaubernde „In mir klingt ein Lied“ von FRÉDÉRIC CHOPIN.

Da SIP nun aber noch eine überaus darstellerisch gewinnende Seite hat, was mit ihrem zarten Äußeren und ihrer koketten Art einhergeht, nimmt man ihr auch die Operette ab: So wird sie das Walzerlied des Gerichtsassessors Roland „Sei gepriesen du lauschige Nacht“ aus „Die Landstreicher“ singen, die Operette von CARL MICHAEL ZIEHRER. Schließlich will SIP noch Opernarien anstimmen: Donna Annas „Or sai chi l´onore...“ aus MOZARTs „Don Giovannni“, die glaubt, in Don Giovanni, die ihr Schicksal beweinende Cleopatra mit „Piangerò la sorte mia“ aus GEORG FRIEDRICH HÄNDELs „Giulio Cesare“. Weiters die Rosina in "Il barbiere di siviglia" mit "Una voce poco fa".

Insgesamt fragt SIP, ausgezeichnet mit dem Patronat des europäischen Kulturerbes 2018: „Kennst Du das Lied? – Quo vadis musica?“ Begleitet wird sie vom zuverlässigen Partner am Piano: ihrem Landsmann ROMAN TEODOROWICZ.

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