Pop / Rock

Kelvin Jones


Kelvin Jones ist einer der großen Musik-Stars, die das Internet in den letzten Jahren hervorgebracht hat.

Ein Freund postete seinen Song "Call You Home" im Jänner 2014 auf dem Internet-Portal Reddit.com, wo dieser binnen 24 Stunden über eine Million mal aufgerufen wurde. Das war der Anfang einer Geschichte, wie sie nur die Gegenwart schreiben kann. Der Song wurde von der Redaktion von "Good Morning America" entdeckt und gespielt. Quasi über Nacht rekrutierte Kelvin eine Armee von Followern - alle großen internationalen Plattenfirmen wollten ihn daraufhin unter Vertrag nehmen.

Kelvin Jones ist ein Fan von B.B. King, Buddy Guy und John Mayer. Seine Songs sind eine perfekte Melange aus Blues und mitreißendem Pop. "Natürlich kenne ich die Musik von Robert Johnson und Charlie Patton", sagt Kelvin im Interview, "aber die Eintönigkeit des alten Delta-Blues macht mich ungeduldig. Ich liebe es melodiös. B.B. King ist mein größter Einfluss, weil er auf der elektrischen Gitarre keinen Ton zu viel spielt - und zugleich dem Blues-Schema die schönsten Melodien abgerungen hat."

Kelvin Jones ist trotz seines jungen Alters bereits ein formidabler Minimalist. Er singt mit soulvoller Stimme, seine Melodien sind dabei ebenso eingängig wie schwelgerisch, und doch spielt er ohne jedes Ornament und ohne eklektische Verzierungen. Er hat dafür eine verblüffend entwaffnende Erklärung: "Ich bin zugleich ein Fan von Michael Jackson. In seinen Drei-Minuten-Popsongs war er imstande, Strophe, Bridge und Chorus zu Meisterwerken der Eingängigkeit zu amalgamieren."

Die Songs seines Debütalbums "Stop The Moment" hat Kelvin in Berlin aufgenommen, mit Band. Zwar tourte er zuletzt alleine mit Akustikgitarre, doch wird sich dies jetzt ändern: "Nur ein guter Song kann auch spartanisch zur akustischen Gitarrenbegleitung vorgetragen werden. Deshalb ist es so wichtig, dass ich meine Songs alleine vor Publikum ausprobiere. Aber erst mit der Band im Rücken, mit der elektrischen Gitarre in der Hand, komme ich meiner Vorstellung von Blues-Pop wirklich nahe. Denn Klänge sind wie Farben - und öffnen somit Assoziationsräume. Meine Songtexte funktionieren am besten im Zusammenklang mit den Klangfarben."


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