Theater

Kein Päckchen für Sando


Eine berührende Geschichte über Ausgrenzung und Migration.

Haben Möbel Gefühle?

Oh ja. Zumindest der große Aktenschrank im „Amt für nicht zustellbare Postsendungen“. Er könnte sogar die Geschichten der Leute erzählen, die ihre Pakete nie erhalten haben, wenn er unsere Menschensprache spräche. Das Schicksal des zehnjährigen Sando, der sein Geburtstagspäckchen nicht bekommen hat, weil seine Oma auf dem Weg zur Post tödlich verun­glückt ist, erregt sein Mitleid besonders. Sando ist aus dem Kinderheim, in das er nach dem Tod der Oma kam, ausgebüxt und versucht, sich ganz allein zu seinen Eltern durchzuschlagen, die in Österreich arbeiten.

Doch der Weg durch Rumänien ist lang und gefährlich für einen Zehnjäh­rigen. Das kann der Aktenschrank kaum aushalten, und so versucht er, die beiden Damen, die im Amt arbeiten, dazu zu bringen, die Geschichte von Sando zu einem guten Ende zu führen. Doch haben Frau Birnbaum und Frau Rödel genauso viel Mitgefühl wie der große alte Aktenschrank? Und was ist mit den Vorschriften im Amt, die die Beiden unbedingt befolgen müssen?

Regie: Annette Scheibler

Regieassistenz, Animation: Leonie Bramberger

Es spielen: Annegret Janisch, Martina Kolbinger-Reiner

Bühne Und Technik: Christina Weber

Kostüm: Corinna Schuster

Musik: Andreas Semlitsch

Ton: Nina Ortner


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