Kunstausstellung

Kay Walkowiak - Making Sense Out of Abstraction


„What you see is what you see“. Wie ein Mantra schwebt das berühmte Zitat Frank Stellas im Raum, wenn Kay Walkowiak in „Making Sense Out of Abstraction“ Sadhus auf der Maha Kumbh Mela in Indien aufsucht, um ihnen minimalistisch bemalte Objekte zu überreichen und um deren Interpretation bittet.

Als „Sannyasin“ oder „Yogi“ haben die Sadhus der Welt entsagt, leben in völliger Besitzlosigkeit und ihr einziges Streben gilt der Suche nach Erlösung, der Befreiung vom Karma und Reinkarnation durch Vereinigung mit der höchsten Wirklichkeit. Auf der Kumbh Mela, dem größten religiösen Fest im Hinduismus und der Welt, die das beständige Streben der Menschheit nach Wissen und Erkenntnis symbolisiert, kommen die Sadhus aus den entlegensten Orten Indiens zusammen und können in dieser Zeit zu Dingen des „irdischen Lebens“ konsultiert werden. In sieben kurzen Episoden zeigt der Film unterschiedliche Reaktionen der Asketen auf die minimalistischen Werke, die in der Rezeption kontextualisiert und mit individueller Bedeutung aufgeladen werden.

Kay Walkowiak, geboren 1980 in Salzburg, lebt und arbeitet in Wien


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