Kunstausstellung · Fotografie Ausstellung

Kay Walkowiak. Forms in Time


In seiner für das MAK entwickelten Einzelausstellung Forms in Time stellt der Künstler Kay Walkowiak Fragmente einer subjektiven Phänomenologie der (idealen) Form ins Zentrum seiner Betrachtung.

Seit mehreren Stipendienaufenthalten in Japan, Indien und China hat er ein besonderes Interesse für die Formensprache und Kultur dieser Länder entwickelt und arbeitet u.a. fortlaufend an einer 2013 begonnenen Serie von Arbeiten zu Le Corbusiers Planstadt Chandigarh, die als prototypische gescheiterte urbane Utopie die Grenzen der „zeitlosen Moderne“ vor Augen führt. Die Frage nach der Zeitlosigkeit von Form lotet Walkowiak anhand der bipolaren kulturgeschichtlichen Geisteshaltungen des „Ostens“ und des „Westens“ aus. In einer vielschichtigen Zusammenstellung von neuen, filmischen und skulpturalen Arbeiten nähert sich Walkowiak mit seiner Installation Fragen zu einem historisch und soziokulturell geprägten Umgang mit wiederkehrenden Grundtypen geometrischer Formen an und hinterfragt deren funktionale Setzung als Projektionsflächen zeitloser Utopien.

Kay Walkowiak (geb. 1980 in Salzburg) studierte Philosophie und Psychologie an der Universität Wien (2002–2008). Zeitgleich absolvierte er Studien u. a. an der Akademie der bildenden Künste Wien (2003–2008), der Zokei University in Tokio (2008) und der Universität für angewandte Kunst Wien (2003–2010). Im Jahr 2010 schloss er bei Erwin Wurm die Klasse Sculpture and Multimedia ab. Der Künstler war seit 2004 in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland vertreten und erhielt mehrere bedeutende Stipendien und Preise, darunter den Otto Prutscher Preis (2008), das STARTstipendium für bildende Kunst der Republik Österreich (2012) sowie Stipendienaufenthalte in Tokio, Japan (2008), Varanasi, Indien (2013 und 2015), Peking, China (2013), und Banff, Kanada (2014).

Eröffnung
Di, 19.4.2016, 19 Uhr

Zur Ausstellung
Christoph Thun-Hohenstein, Direktor, MAK
Gerald Bast, Rektor, Universität für angewandte Kunst Wien
Marlies Wirth, Kuratorin, MAK.

Eintritt
€ 9,90 / ermäßigt € 7,50
Eintritt frei für Kinder und Jugendliche unter 19
Jeden Dienstag 18:00–22:00 Uhr Eintritt frei
Familienkarte € 13
(zwei Erwachsene + mind. ein minderjähriges Kind)

Wien 1900-Kombiticket
€ 17,90 / ermäßigt € 14,50
gültig für MAK und Leopold Museum


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