Pop / Rock · Soul / Funk / RnB

Katie Kern


In ihrer unbändigen Liebe zur Musik und zu ihren Gitarren, beherrscht Katie Kern alle Facetten des Blues. Mit ihrer fantastische Stimme, die mit einem ganz speziellen Timbre ausgestattet ist, singt sie sich nicht nur in die Herzen, sondern auch in die Seelen ihrer Zuhörer.

Katie wurde 1973 in Wien geboren. Sie war das mittlere Kind und ihrer Eltern einzige Tochter und wuchs mit ihren Brüdern in einem alten Bauernhaus in der Steiermark auf. Obwohl Katie nach Wien in die Schule musste und ihre Familie auch dort lebte, definiert sie die Steiermark als ihre Heimat.

Katie liebte es immer schon zu singen, da sie mit Musik aufwuchs. Ihr Vater war ein großartiger klassischer Pianist und ihre Musikerziehung begann schon früh mit Klavierstunden und ihr Vater prägte ihren Musikgeschmack indem er jeden Tag mit ihr die Lieder seines Lieblingskomponisten Franz Schubert übte, der nach wie vor Katies bevorzugter „songwriter“ ist. Katie ist niemals gerne in die Schule gegangen und war auch ein „schwieriges“ Kind, und Musik war ihre eigene private Welt, in der sie Freude und Trost fand, ohne aber jemals daran zu denken die Musik zu ihrem Beruf zu machen.

Das allerdings änderte sich rasch, als Katie nach der Matura begann, Gitarre zu spielen. Ihre erste selbstgekaufte Platte war Bob Dylans „Freight Train Blues“, und dann kamen schnell die Beatles, R. Stones und Janis Joplin dazu. Als sie den Film „Crossroads“ sah, wurde sie mit dem Bluesvirus infiziert. Diese Musik eröffnete ihr eine ganze neue Welt, und so begann Katie autodidaktisch zu lernen und zu üben. Über kurz oder lang fand sich Katie als Gitarristin und Sängerin auf Wiens Bühnen wieder, und bevor sie es so richtig realisierte, war sie eine Berufsmusikerin geworden.

Im Vienna Konservatorium begann Katie ein Studium für das Jazzfach und mit diesem Wissen ausgestattet begann sie 2000 für Oscar Klein, Joachim Palden und andere Stars der europäischen Blues und Jazzszene zu arbeiten. Außerdem hatte sie das Glück mit vielen Musikern der berühmten Wiener Bluesszene arbeiten zu dürfen, wie z.B.: Erik Trauner, Al Cook, Joachim Palden, Robert Shumi und Karl Ratzer. 2004 gründete Katie mit ihren Freundinnen Karin Daym und Sabine Pyrker die „Rockingbirds“, ein honky-tonkiges bluesiges Rock-a-billy trio. (Disc. Memphis Sundown, Demo „The Rockingbirds“)

2008 zog es Katie das erste Mal nach Nashville, denn inzwischen hatte sie ihre große Liebe zur Countrymusik und allen verwandten Stilen entdeckt. Dort hatte sie das Glück, viele wundervolle Leute kennenzulernen, z.B. Reckless Johnny Wales, Songwriter & Producer, der ihr wichtige Stilmittel und Vorgehensweisen für “songwriting“ beibrachte und Denise Fussell, „Graphic Designer”, aus einer alten angesehenen Südstaatenfamilie, die ihr eröffnete, wie die Stadt Nashville „funktioniert“. Suzette Lawrence, die in Texas schon für einen Gremmy nominiert war, wurde Katies erste Bandleaderin in USA und Dave Todd, „songfarmer“ und stadtbekannter Musikexperte half ihr ihre Platte „Story from Nashville“ zu machen.
Seit dieser Zeit verbringt Katie jedes Jahr einige Monate in Nashville um zu lernen und zu „hurchen“ und mit ihren Freunden Songs zu schreiben. Diese Songs sind wichtigster Teil ihres musikalischen Konzepts.

In verschiedenen Formationen wird dieses Konzept umgesetzt, etwa in einem klassischen, gitarrenlastigen Quartett, das sich auf den Sound der 70er spezialisiert hat: Gram Parsons, Johnny Cash, the Birds und Emmylou Harris-Hot-Band sind die wichtigsten Einflüsse. In einem zum größten Teil akustischem Duo wird ein Bogen von den frühen Country und Bluescrossstilen (Carter Family, Bill Monroe und Jimmie Rogers) zu Countryblues Interpreten wie z.B. Blind Blake, Frank Stokes und Mississippi John Hurt gespannt. Auch ein vom Stil Django Reinhardt inspirierts Quartet gehört dazu. Dieses spielt jazziges und bluesiges aus den 20er, 30er und 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Katies bevorzugte Gitarristen sind Albert Lee, Jerry Reed und Denny Gatton, Jimmy Bryant und Django Reinhardt.


Vergangene Termine