Pop / Rock

Kate Boy


Ihr eckig-kantiger, puristischer Elektropop, ihre kunstvollen, unterkühlten Videoclips und das Geheimnis um ihr Aussehen brachten Kate Boy schnell euphorische Vergleiche mit großen Vorbildern wie The Knife oder Abba ein. Die Band auf der Überholspur verspricht im brut ein mitreißendes, tanzbares Konzert.

Die geheimnisumwitterte schwedisch-australische Elektropop-Band Kate Boy legte in den letzten Monaten einen beispiellosen Aufstieg hin: Erst Mitte 2013 gegründet, ist die Band, bestehend aus Sängerin Kate und den drei Jungs der schwedischen Formation Rocket Boy, mittlerweile international unterwegs und legte in Wien zuletzt beim Waves Vienna einen furiosen Auftritt hin.

Eigentlich machen sie lupenreinen Elektro-Pop, doch Kate Boy aus Schweden sehen sich in der Tradition von Peter Gabriel und Kate Bush. Das lässt sich aus zwei Gründen mühelos nachvollziehen: Erstens werfen sie genug Sophistication und Düsternis in die Waagschale, um nicht oberflächlich zu wirken. Zweitens entstand ihre Musik zu großen Teilen auf einem der damals fortschrittlichsten und teuersten Sampler/Synthesizer der 80er, dem Fairlight, dem sie genug interessante und warme Klänge entlocken, um nicht plastikhaft zu erscheinen.

Lange vor ihrem gerade veröffentlichten Debütalbum "One", nämlich 2012, machten sie bereits mit ihrer Single "Northern Lights" auf sich aufmerksam und weckten Hoffnungen auf ein schnell folgendes Album. Doch dann brauchten die schwedischen Jungs mit ihrer australischen Sängerin doch drei Jahre, um das Versprechen, das "Northern Lights" gegeben hatte, endgültig einzulösen.

Nun ist "One" also da, wirkt trotz seiner langen Entstehungszeit tatsächlich wie aus einem Guss und überzeugt mit einer Fülle unwiderstehlicher Hooks und Beats, zu denen Kate Boy minimalistische Schwarz-Weiß-Videos produziert haben, die ihre Sonderstellung zusätzlich unterstreichen.


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