Theater

Kassandra oder die Welt als Ende der Vorstellung


Kevin Rittberger untersucht die Frage, was für eine Rolle Kassandra, die Seherin aus der griechischen Mythologie, und ihre Warnrufe in der heutigen Gesellschaft noch spielen könnten.

Es spielen:

Ines Hosp, Max Kaiser, Elisabeth Natterer, Gudrun Obitzhofer, Karin Schebesta, Gigi Schneider, Karin Schrittwieser und die Schauspieler des Kunstkollektiv ARTerie

Leitung/Co Regie: Gertraud Kopp
Regie: Andrea Hügli
Ausstattung: Nikolaus Granbacher
Theaterpädagoge Kunstkollektiv ARTerie: Christoph Heinz
Aufführungsrechte: Verlag der Autoren
Eine Produktion des Verein Brekzie: ZVR 494830442

Kartenvorbestellung/Info:
E-Mail: [email protected]
Tel: 0664-2425 993
Eintritt: 12 Euro, für Senioren 10 Euro und für Studierende 6 Euro

An den europäischen Mittelmeerküsten spielt sich ein alltägliches Drama ab: Halb verdurstete Flüchtlinge standen in völlig überladenen Booten, in der Hoffnung, in Europa ein würdevolles Leben führen zu können. Viele haben eine jahrelange Odyssee hinter sich, nur um gleich wieder zurückgeschickt zu werden. Dabei haben sie noch Glück gehabt, denn sie leben noch. Die Zahl der Namenlosen, die unterwegs qualvoll sterben, kennt niemand. Davon handelt KASSANDRA ODER DIE WELT ALS ENDE DER VORSTELLUNG. Und zugleich handelt das Stück, das auf einer wahren Geschichte beruht, von der Schwierigkeit, diesem Thema als Europäer gerecht zu werden. Wie schreibt man darüber, wie berichtet man? Was weiß man überhaupt? Und was will man wissen? Kevin Rittberger sucht in seinem Stück die Antwort im Wechsel von Perspektiven und Erzählformen.


Vergangene Termine