Jazz

Kandace Springs


Norah Jones sorgt, ohne es zu wissen, für Nachwuchs beim Label Blue Note. Die 27jährige, aus Nashville stammende Kandace Springs, die schon von Prince in die Paisley Park Studios zum Spielen eingeladen wurde, hat sich, nachdem sie mit größtem Erfolg einen Norah-Jones-Song in der Schule vorgetragen hat, dazu entschlossen, es mit der Musik ernsthaft zu versuchen.

Auf ihrem ersten Album fusioniert sie mit Eleganz und Sinnlichkeit R&B, Jazz und Soul. Sie spielt hervorragend Klavier, vorzugsweise E-Piano, und singt mit einer Soulfulness, die eindrucksvoll auf ihre Lieblingssängerinnen Billie Holiday und Lauryn Hill verweist.

Der Beginn ihrer Karriere erinnert an jenen von Peggy Lee. Tagsüber arbeitete sie als Autoeinweiserin in einem Hotel, nächtens als Sängerin in der Lounge. Die sich bald ergebende Zusammenarbeit mit Evan Rogers und Carl Sturken, erfahrenen Hitkomponisten für Shakira und Christina Aguilera, sowie Entdecker von Rihanna, halfen Kandace Springs ihren eigenen popaffinen Sound zu formen, der 2014 im Erscheinen einer EP gipfelte.

Für Anfang Juli ist endlich ihr heiß ersehntes Blue-Note-Debüt „Soul Eyes“ zu erwarten. Die Aufnahmen wurden von Starproduzent Larry Klein (Joni Mitchell, Melody Gardot, etc) betreut. Highlights darauf sind die mit dunklem Timbre gesungene, titelgebende Ballade von Mal Waldron, eine herrlich funky Lesart des War-Klassikers „The World Is A Ghetto“ sowie „Place To Hide“ von Judie Tzuke.

Für Springs ist Musik jene Kraft, die die Welt im Innersten zusammen hält. Kandace Springs Fokus liegt deshalb darauf, Jazz und Soul lebendig zu erhalten.


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