Wienerlied · Diverse Musik

Kammerton - Die Strottern


„Der Tod, das muss ein Wiener sein.“ Viele Wienerlieder drücken ein recht spezielles Naheverhältnis zum Sterben und zum Tod aus, stets gepaart mit einem Augenzwinkern.

Passend zur Jahreszeit, kurz vor Allerseelen, sind diesem Thema zwei ungewöhnliche Konzertabende gewidmet, zu denen der Chor Kammerton und „Die Strottern“ einladen: „A scheene Leich“ am 20. und 21. Oktober ist eine Reise zu allerlei Morbidem aus der Welt der Musik – von barocken Klassikern bis zur Moderne, von romantischen Litaneien bis zum gepflegten Wienerlied.

Das Thema hat unzählige Künstler und Musiker inspiriert, Wiens Beitrag dazu ist der charmante Zugang. So kommen neben John Dowland, Henry Purcell oder Kurt Weill auch Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert oder Wolfgang Ambros zu Ehren. Der Tod als „Schlafes Bruder“ wird dabei genauso thematisiert wie die grantige Ignoranz des Sterbens im Heurigenlied, eiskalte und markerschütternde Klänge sind genauso zu hören wie himmlische Töne.

In den eigens von Chorleiter Florian Schwarz geschriebenen Arrangements mischt sich die Tonfülle des Chores mit den Gitarren- und Geigenklängen und den prägnanten Stimmen des vielfach preisgekrönten Wienerlied-Duos „Die Strottern“. Man darf sich auf Überraschungen freuen – so manche bekannte Melodie wird in völlig neuem Kleid daherkommen. Und „Die Strottern“ garantieren dafür, dass einem dabei das Lachen nicht im Hals stecken bleibt. Der Schauplatz der Konzertabende spiegelt die Vielschichtigkeit der Musik zwischen Schaudern und Galgenhumor wider: Die „scheene Leich“ wird im einzigartigen Semperdepot zelebriert.


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