Alte Musik · Klassik

Vokalensemble Vocapella Innsbruck


Die Komponisten der letzten fünf Jahrhunderte haben immer wieder versucht, die wesentlichen Dinge des Lebens in wundersame und berührende Klänge in den verschiedensten Farben zu kleiden.

Das spiegelt sich im chromatischen Beginn der Prophetiae Sibyllarum von Orlando di Lasso genauso wieder, wie in Rautavaaras herber Vertonung der Gedichte von Federíco García Lorca, in den zarten Hebrow Love Songs von Whitacre wie in der Beschreibung von Jakobs Tod und den Tränen Josefs von Johann Hermann Schein.

Wenn man sich auf die Reise durch die Jahrhunderte einlässt, werden all die verschiedenen Klangfarben zu einem bunten Kaleidoskop des Lebens.






Vokalensemble Vocappella Innsbruck
Das Vokalensemble Vocappella Innsbruck besteht aus etwa 20 jungen Stimmen und wird seit der Gründung im Jahr 1990 von Bernhard Sieberer geleitet.
Die Sängerinnen und Sänger haben sich zum Ziel gesetzt, Vokalwerke aufzuführen, die sich besonders zum Musizieren in kleinerer Besetzung eignen und somit im üblichen Chorrepertoire kaum Platz finden.

Vocappella arbeitete u. a. mit dem Ensemble Kapsberger und Rolf Lislewand, der Austrian Baroque Company unter Michael Oman, dem Ensemble Unicorn (Michael Posch) und dem Barockorchester Aura musicale Budapest (Bálázs Máte) zusammen, zum 20-Jahr-Jubiläum 2010 kam das Oratorium „Israel in Egypt“ von G. F. Händel zur Aufführung, zum 25-Jahr Jubiläum 2015 Monteverdis „Marienvesper“.
Bei den beiden Gesamttiroler Wertungssingen 2013 und 2016 wurde Vocappella jeweils mit „ausgezeichnetem Erfolg“ beurteilt, beim ORF-Wettbewerb „Österreich singt“ war Vocappella bei den sechs besten Chören Österreichs.

Konzertreisen führten das Ensemble in jüngster Vergangenheit nach Valencia (Spanien), Vilnius (Litauen), 2009 nach Kairo und Alexandrien (Ägypten), 2011 nach Dublin, im Juni 2012 nach Amsterdam und 2016 nach Stockholm. Weiters begann im Sommer 2014 durch eine Chorreise nach Tanzania eine langfristige Zusammenarbeit mit Musikern dieses Landes; im Juni 2016 gab es einen Gegenbesuch von TänzerInnen und SängerInnen.






PROGRAMM

Vytautas Miškinis – Cantate Domino
Orlando di Lasso – Carmina Cromatico

Antonio Lotti – Crucifixus
Johann Hermann Schein – Da Jakob vollendet hatte
Bach/Nystedt – Immortal Bach

Claude Debussy – Dieu! Qu’il la fait bon regarder!
Eric Whitarce – Five Hebrew Love Songs
Lars Jansson – To the Mothers in Brazil

Edward Elgar – Agnus Dei
Einojuhani Rautavaara – Suite de Lorca

Charles Villiers Stanford – Beati quorum via
Gabriel Rheinberger – Abendlied

Leitung: Bernhard Sieberer
Martin Yavryan | Violine
Richard Putz | Vibraphon, Marimbaphon, Percussion


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