Tanz

Käthe Kopf - mach dir einen kopf


kopf. schütteln. gleich darauf. die hände. schütteln freut mich. freut mich wollen sie hängen. oder lieber stehen. wozu wollen sie stehen. wozu. wollen sie stehen fehlt ihnen im kopfstand der widerstand.

Wenn Sprache in Bewegung ist, befinden sich auch Konzepte, Annahmen und Erwartungshaltungen in Bewegung und wir bemerken, dass Sinn eine fragile Angelegenheit ist. Sprache in bzw. als Bewegung zu erfahren bedeutet, sich mit der Relativität von Sinn zu konfrontieren. Doch was bedeutet dieses In-Bewegung-Sein von Sinn für unsere Orientierung? Worauf können wir – worauf wollen wir in dieser Bewegung setzen?
mach dir einen kopf. ist Teil der Serie komm kopflos: ein Hybrid aus Performance - Lesung - Installation, in dem Kopfbewegung als Sprachbewegung stattfindet, in dem bewegte Köpfe Bewegungen von Sinn bedeuten. mach dir keinen kopf. mach dir einen.

KÜNSTLERISCHE LEITUNG / TEXT / CHOREOGRAFIE / PERFORMANCE: Käthe Kopf
RAUM: Käthe Kopf, Hilmar Korth
GRAFIK: Hilmar Korth
KOSTÜM: Mirjam Sögner
DRAMATURGIE: Mirjam Sögner, Britta Wirthmüller, Caroline Scholz Ott
INPUT KÖRPERARBEIT: Mirjam Sögner, Susanne Schneider
INPUT SPRECHARBEIT: Caroline Scholz Ott
INPUT PHILOSPHIE: Marcus Steinweg
SOUND: Jonathan Reiter
KOPRODUKTION: Tanzquartier Wien

Gefördert durch: MA7

Käthe Kopf lebt in Wien und Berlin. Sie absolvierte zunächst das Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Wien. 2014 schloss sie den Studiengang "Tanz, Kontext, Choreografie" am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz an der Universität der Künste Berlin ab. Sie erhielt das Dancewebstipendium 2014 für das Impulstanzfestival, ein Startstipendium des österreichischen Bundeskanzleramtes sowie ein Tanzstipendium des Berliner Senats. Am Tanzquartier Wien entwickelte sie als eine der Nachwuchschoreografinnen von WERKSTÜCK 2015 die Performance (worum) es geht in 5 gehdichten. Mit einer Performance und einer Installation der Serie komm kopflos war sie Teil des Junge Kunst Parcours. Zusammen mit der Tänzerin Susanne Schneider arbeitete sie bei einer ZAIK-Residenz in Köln an dem Projekt diskurven – sprache ist ein körperspiel. Seit Anfang 2016 ist Käthe Kopf auch in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie tätig.


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