Klassik

Kärntner Sinfonieorchester



Als renommiertestes Orchester unseres Bundeslandes kommt das Kärntner Sinfonieorchester unter der Leitung des jungen Schweizer Dirigenten Lorenzo Viotti nach Villach. Der Gewinner des Salzburger Dirigentenwettbewerbes „Young Conductors Award“ 2015 zählt er zu den gesuchtesten Dirigenten seiner Generation und ist bereits bei führenden Orchestern wie der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Wiener Symphonikern oder dem Royal Concertgebouw Orchestra aufgetreten und gastiert heuer mit der Camerata Salzburg bei den Salzburger Festspielen. Der junge Dirigent sieht es als seine Hauptaufgabe, ein Werk möglichst tief in sich einzusaugen, um danach so viel als möglich dem Orchester weitergeben zu können. In einem Interview sagte er: „Mein Instrument ist das Orchester, aber auch das muss man erstmal richtig bedienen können. Dazu braucht es Wissen, Schlagtechnik und natürlich Musikalität. Leidenschaftliche Vorbereitung ist alles! “

Gustav Mahler hat an keiner anderen Sinfonie so lange gefeilt wie an der Fünften, mit der er das neue Jahrhundert eröffnete. Bis in sein letztes Lebensjahr 1911 beschäftigte er sich mit diesem Werk. „Die 5. ist ein verfluchtes Werk, niemand kapiert sie“, seufzte Gustav Mahler über seine 1904 uraufgeführte 5. Sinfonie und wünschte sich, er würde sein Werk doch 50 Jahre später aufführen können. „Meine Zeit wird kommen“, war Mahlers Stoßseufzer. Tatsache jedoch ist, dass diese Sinfonie, die so einsam und düster mit einem Trompetensignal beginnt, heute eines seiner populärsten Werke gilt. Dazu hat besonders Viscontis Verfilmung von Thomas Manns „Tod in Venedig“ beigetragen, die das Adagietto aus Mahlers Sinfonie ausgiebig nutzt.

Programm:

Arnold Schönberg, Verklärte Nacht
Gustav Mahler, 5. Sinfonie, cis-moll