Musical

Kärntner Räubermusical - Simon Kramer


Die Besetzung Kärntens durch die französischen Truppen prägte das Land und die Kindheit des jungen Kramer. Sein Vater Sebastian ließ sich mit seiner Familie in St. Veit an der Glan nieder (heute Bräuhausgasse 19), und Simon beobachtete ihn dabei, wie er Dieben und Landstreichern in seinem Haus Unterschlupf gewährte. Von ihnen lernte Simon auch das Diebeshandwerk und verübte 1806 seine ersten Taten als Brigant.

Der Krapfenbäck-Simerl, wie er genannt wurde, beging - oft mit Komplizen - Diebstähle und Raubüberfälle, meist bei einfachen Bauern. Die Sagen idealisieren ihn: Er habe im Wolschartwald fahrenden Kaufleuten aufgelauert und habe nicht einmal vor Überfällen auf die Franzosen zurückgeschreckt und diesen eine Kriegskasse geraubt. "Die Beute verteilte Simon Kramer unter seinen armen, halbverhungerten Landsleuten", behauptet die Sage. Als sicheres Versteck vor Napoleons Gefolgsleuten soll ihm und seiner Weggefährtin Juliana Regenfelder der dichte Wolschartwald mitten auf dem Krappfeld gedient haben......


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