Kunstausstellung

Juxtapositionen


Mit Juxtapositionen suchen fünfzehn Publikationen die Nachbarschaft zu ihresgleichen im Salon für Kunstbuch im 21er Haus. Die Idee zur Ausstellung greift auf ein linguistisches Modell zurück, das die Konstruktion von Wörtern in Form von Aneinanderreihungen sprachlicher Versatzstücke beschreibt.

Eröffnung: 25. Mai 2016, 18.30 Uhr – Mit einer Performance von Jen Noh

Ausstellungsdauer: 26.–29. Mai 2016, 11–18 Uhr

KünstlerInnen: Nicoleta Auersperg | Margit Busch | Stefan-Manuel Eggenweber | Sebastian Gärtner | Maria Grün | Luzie Kork | Nika Kupyrova | Marlene Lahmer | Mara Novak | Jen Noh | Aline Sofie Rainer | Poppi Stefanska | Stephanie Rizaj | Jakob Zacharias Steiner | Hui Ye

Mit Juxtapositionen suchen fünfzehn Publikationen die Nachbarschaft zu ihresgleichen im Salon für Kunstbuch im 21er Haus. Die Idee zur Ausstellung greift auf ein linguistisches Modell zurück, das die Konstruktion von Wörtern in Form von Aneinanderreihungen sprachlicher Versatzstücke beschreibt.
Ähnlich wie bestimmte Begriffe erst durch das Nebeneinanderstellen [lat. iuxta ›dicht daneben‹, ponere ›setzen‹] von Wörtern oder einzelner Wortelemente entstehen, sind die ausgestellten KünstlerInnenbücher nicht nur als singuläre Erscheinungsformen zu begreifen. Vielmehr wird der Blick zusätzlich auf den spezifischen Kontext gelenkt, in dem sie sich befinden. Die inhaltlichen, formalen und materiellen Voraussetzungen jener Druckwerke, die die Ausstellungsstücke im Salon für Kunstbuch – das „Modell einer Buchhandlung im Maßstab 1:1“ – umgeben, tragen schließlich ebenso zur Bedeutung der Publikationen bei wie diese wiederum als eigenständige künstlerische Ausdrucksformen funktionieren.

Juxtapositionen ist ein Ausstellungsprojekt des Seminars STRG+P – Postdigitales Publizieren I+II an der Universität für angewandte Kunst Wien, TransArts – Transdisziplinäre Kunst unter der Leitung von Franz Thalmair.


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