Theater

JungeBurgFestival: Gimme Shelter


In unterschiedlichen Projekten hat sich die Junge Burg in dieser Spielzeit mit den Themen Heimat, Fremde, Zugehörigkeit und der Suche nach dem Platz des Einzelnen in der Welt beschäftigt. Nun werden eine Woche lang von 19. bis 25. Juni beim JungeBurgFestival die entstandenen Arbeiten im Kasino und Vestibül gezeigt.

In unterschiedlichen Projekten hat sich die Junge Burg in dieser Spielzeit mit den Themen Heimat, Fremde, Zugehörigkeit und der Suche nach dem Platz des Einzelnen in der Welt beschäftigt. Nun zeigen wir eine Woche lang von 19. bis 25. Juni beim JungeBurgFestival die entstandenen Arbeiten im Kasino und Vestibül.

In Kooperation mit der UNO entstand innerhalb eines knappen Jahres das szenische Theaterstück Gimme Shelter , das von Flüchtlingen aus 12 unterschiedlichen Ländern miterdacht und erarbeitet wurde. Es sind junge Menschen, die vor Not, Krieg oder Unterdrückung aus ihrer Heimat nach Österreich geflohen sind. So verschieden alle sind, sie haben dennoch eines gemeinsam: Sie wollen respektiert werden. Doch was erwartet sie hier? Ungewissheit, Angst vor Abschiebung, keine Arbeitserlaubnis, kein Geld, keine Zukunft. Entstanden ist ein Theaterabend aus persönlichen Erlebnissen, literarischen Vorlagen, Fiktion und Musik.

Drei TheaterClubs haben sich ebenfalls auf die Suche nach dem Ich in der Welt begeben: Mit Nimm mich mit nach Motiven von Christa Winsloes Mädchen in Uniform ist ein Tanztheaterstück über Verwirrungen, Ängste und Hoffnungen von 12 jungen Mädchen entstanden, die sich auf der Suche nach einem Zuhause in der Gruppe und gleichzeitig auf dem schwierigen Weg zu sich selbst befinden.
Am Scheideweg zwischen Anpassung und Selbstbestimmung steht auch die Hauptfigur in Einfach durchkommen (Falk macht kein Abi) von Tina Müller. 16 Teilnehmer erzählen die Geschichte eines Außenseiters und Querkopfes in einem System, das es zu hinterfragen gilt. Und in heim@, einer Collage von Szenen, Gedanken, Gedichten und Momentaufnahmen versuchen 14 junge Menschen, sich dem virtuellen Gebilde „Heimat“ zu nähern. Denn: Heimat ist kein Geschenk. Keine Selbstverständlichkeit. Nicht der Ort deiner Geburt, deiner Kindheit, deiner Familie. Vielleicht ist Heimat überhaupt kein Ort, sondern nur ein Geschmack, eine Sehnsucht, ein Rhythmus, ein Traum, ein Gedanke …

Diesem Thema widmet sich auch der Liederabend In der Fremde mit den Teilnehmern des TheaterJahrs, die in einem szenischen Arrangement alte und neue Heimatlieder zum Besten geben. Außerdem zeigen wir im Rahmen des Festivals die Junge Burg-Produktionen Der Kick von Andres Veiel und Gesine Schmidt sowie Familiengeschichten. Belgrad von Biljana Srbljanović, die beide von jungen Menschen handeln, die von Fremdenhass und Gewalt geprägt sind.


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