Theater

Wiener Brut 5.0


49 Jugendliche, 3 TheaterClubs, 1 Thema Zwar dreht sich seit Januar 2014 in den TheaterClubs alles um die „Liebe“ und doch könnte die Herangehensweisen der Jugendlichen an das gemeinsame Thema nicht unterschiedlicher sein: Gefühlschaos und die Gefahren der ersten Liebe, Beziehungsszenen nach einer gemeinsamen Nacht und eine Liebeserklärung an die Stadt Wien.

Wer? 18 Herzensbrecher & gebrochene Herzen, Verliebte & Verlassene auf ihrer Fahrt durchs Leben. Sie treffen aufeinander, finden zueinander & lieben sich auseinander. Sie sind jung, sie wollen was vom Leben – aber was? Was, wenn ihr Ziel schon den vorherigen Zug genommen hat? Was, wenn man ansteht – Endstation?

Was? 18 ganz unterschiedliche Fährten & Fahrten quer durch Wien (ja, diese lebenswerte Stadt, in der der siebte Himmel voller Geigen & ziemlich weit oben hängt). Vorbei am Dilemma des Eisessens & chaotischen WG-Castings, an Löwenzahnkonservierern & Senfdazuangebern, an Liebesgezwitscher & Schlussmachgekreische, abgehackten Skype- & nicht abgehakten Liebesdramen, vorbei aber auch an ausgezogenen Höschen vor dem & toter Hose im Bett.

Für wen? Für alle Rosabrillenträger & Schwarzfahrer, die gern von Amors Pfeil getroffen werden – oder wurden, eh wurscht, weil, wer weiß, vielleicht hält der nächste Zug ja: neue Munition bereit – oder am Würstelstand (Achtung: eher nicht vegan) & raubt uns den Atem, denn letztlich geht’s doch immer irgendwie um die Liebe – oder andere Herzensangelegenheiten – politisch eh korrekt, biologisch vielleicht leicht abbaubar & ziemlich garantiert laktosefrei – das geht sich aus.

Also: nicht verpassen, bevor es im fünften Jahr der Wiener Brut heißt: Zug. Fährt. Ab. Danach ist Pusteblume – nämlich.

Leitung: Renate Aichinger


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