Theater

Junge Burg: Ich sehe was, was du nicht siehst - Don Quijote


Lesen kann die Gesundheit gefährden – vor allem, wenn man alles Geschriebene für bare Münze und zum Vorbild für das eigene Leben nimmt. Der übermäßige Genuss von Ritterromanen treibt Don Quichotte zu dem Entschluss, selbst als Ritter in die Welt zu ziehen, sie vom Bösen zu befreien und das goldene Zeitalter wiederherzustellen. So stürzt er sich wie ein Rasender in aussichtslose Schlachten mit ungleichen Gegnern, kämpft, scheitert und kämpft weiter.

Dass man ihn für verrückt hält, kümmert ihn wenig, dass seine Ideale als Hirngespinste abgetan werden, sein Traum als pathologisch gilt, hält ihn nicht auf. Aber ist einer, der hinauszieht und für eine bessere Welt kämpfen will, denn unbedingt verrückt? Ist einer, der Dinge sieht, die andere nicht sehen, ein Psychopath? Oder sieht er einfach mehr als die anderen und denkt weiter als der Durchschnitt…? Cervantes Meisterwerk – 2002 zum „besten Buch der Welt“ gewählt – stellt die Frage nach Wirklichkeit und Traum, nach Ideal und Realität – und führt uns an die schmale Grenze zwischen Narrentum und Weisheit.

Es spielen die TeilnehmerInnen des TheaterJahres.

Besetzung:

Don Quichotte Johannes Hoff
Sancho Pansa Ferdinand Nowitzky
Wirt / Jemand / Band Konstantin Sieghart
Jemand / Carrasco / Band Henning Flüsloh
Frau Zettelmann Bernadette Kizik
Sprecher / Stimme / Band Julian von Hansemann

Regie: Peter Raffalt
Bühne: Falko Herold
Kostüme: Elke Gattinger
Musik: Matthias Jakisic
Video: Florian Gruber
Licht: Marcus Loran
Dramaturgie: Claudia Kaufmann-Freßner


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