Literatur

Julius Deutschbauer - Bibliothek ungelesener Bücher


Vor 17 Jahren eröffnete der bildende Künstler Julius Deutschbauer die Bibliothek ungelesener Bücher, die nach mehreren Standorten jetzt für drei Monate im Literaturhaus Salzburg Station macht. Über 700 Bücher und Bände reihen sich in den Regalen, ordentlich archiviert und mit dem Namen der jeweiligen Nicht-Lesenden versehen, die Julius Deutschbauer in Interviews über ihr ungelesenes Buch befragt hat.

Drei neue Gespräche mit der österreichischen Tanz-Choreografin und Performerin Lisa Hinterreithner, mit dem Schweizer Schriftsteller Reto Hänny (in Kooperation mit dem OpenMind Festival/ARGE) und mit dem österreichischen Künstler David Moises werden in Salzburg dazukommen.

Mit Fragen wie „Welche Gesellschaft fänden Sie in Ihrem Buch vor?“ oder „Wären Sie in Ihrem ungelesenen Buch verloren?“ versucht Julius Deutschbauer, hinter die Geschichten der ungelesenen Bücher zu kommen.

Außerdem finden in der Bibliothek Veranstaltungen unter dem Motto „Lesen und Handarbeiten im Zirkel” statt.

Julius Deutschbauer, geboren 1961 in Klagenfurt, lebt als Künstler in Wien; zahlreiche Ausstellungen in In- und Ausland, Performances und Theateraufführungen – mit Plakatkunst im Zentrum, außerdem Projekte und Filmarbeiten sowie Bücher. Seit 1997 betreibt Deutschbauer die „Bibliothek ungelesener Bücher“, 2008 gründete er die Performancegruppe „Theater des Verhinderns“. Seine Arbeiten werden von den Galerien Steinek (Wien) und Patrick Ebensperger (Berlin) vertreten.


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