Pop / Rock

Julian le Play



Julian le Play ist Sänger, Songschreiber und Geschichtenerzähler. Und: Er ist erst Anfang 20. Das sollte man wissen, wenn man sich mit dem jungen Musiker aus Österreich beschäftigt.

Geboren am 27. Juni 1991 beginnt Julian Le Play alias Julian Heidrich schon früh mit Musik. Frühmusikalische Erziehung und ein Volkschullehrer, der Julian rät Chor zu singen, bringen ihn 1999 erstmals in die Wiener Opernschule, den hauseigenen Kinderchor der Wiener Staatsoper. Er bleibt bis ihm die Stimme runterrutscht und er sowieso lieber so was wie Pop machen will; Die ersten Versuche beim Kiddy Contest 2003 sind dank Youtube kaum mehr geheim zu halten. Während seiner Gymnasiumzeit am Akademischen Gymnasium (2003 bis 2010) ist es 2007 vor allem sein Auslandsjahr in Australien, das Julian dazu bewegt eigene Songs zu schreiben. „Das war damals einfach mein Mittel die ganzen Eindrücke irgendwie zu verarbeiten. Ich war nie der Tagebuchmensch, aber wenn ich die Songs von damals höre, weiß ich wieder genau was, wann wo und wie passiert ist. Das ist das Schöne an den Songs; sie fangen deine Gefühle ein und halten sie auf für die Ewigkeit.“ Zurück aus Australien beginnt Julian, der mittlerweile auch schon vor der Kamera beim ORF Kinderfernsehen jobbt, etwas härtere Töne anzugreifen und gründet die Schulband Scapsis.

2010, mit damals 19 Jahren folgt der Schritt in die ORF Castingshow Helden von Morgen. Hier wird Julian, damals unter seinem bürgerlichen Namen Heidrich, erstmals einer breiten Masse bekannt. Mit dem Song „Australian Gate“, geschrieben für eine australische Jugendliebe sammelt er erstmals Airplay Erfahrung. Julian belegt Platz 7 und beginnt nach der Show ein Praktikum bei Ö3, dass er vor der Show begonnen hatte, fortzusetzen. Auch heute noch moderiert Julian Sendungen wie die Ö3 Wunschnacht und den Treffpunkt Ö3.
Silvester 2010 passiert dann einiges Schlag auf Schlag. Julian hat seine Matura und das Castingshow-Abenteuer hinter sich, ist sich nicht sicher wie genau es weitergehen soll. In diesen Tagen entsteht der Song Kind Sein, erstmals auf Deutsch getextet. Der Text beschreibt ein Gefühl, das jeder kennt. „Als ich noch klein war wollt ich immer zu den Großen zählen. Jetzt bin ich groß, ich will die Welt nochmal als Kind erleben. Ich will zurück aufs Karussell . Hier geht mir alles viel zu schnell.“
Der Song landet damals im Posteingang von Lukas Hillebrand, Julians heutigem Produzenten. Es folgen Jamsessions und einige Krügerl Bier und bald ist klar; Julian und Lukas wollen gemeinsame Sache machen. Romy Reis, Julians heutige Managerin, die mit Lukas das Label GRIDmusic betreibt, sieht in Julian sofort den idealen ersten Künstler für das damals neue Label.
Nach außen wurde es ruhig, heute sagt Julian über die Zeit „Die Zeit war eine Art Selbstfindung, überspitzt gesagt die Verwandlung in Julian le Play. Die Texte und Akkorde sind plötzlich gesprudelt, aber ich hab gewusst, wir brauche Zeit unseren Sound zu finden und etwas zu machen, was für Österreich auf eine Art und Weise outstanding ist.“ Gemeinsam mit den neu gewonnen Musikern Alex Pohn, David Lackner und Peter Schönbauer und Lukas Hillebrand, der Le Play Liveband spielt Julian in 5 Livesessions zwischen Mai 2011 und Juli 2012 das Album Soweit Sonar ein.
Am 20. April folgt Julians erster Release; Mr. Spielberg, der sofort zum Selbstläufer wird. In kürzester Zeit läuft Mr. Spielberg auf fast allen österreichischen Radiostationen auf und ab. Mit seinem Song über den Hollywood Regisseur schießt er weit rauf in Verkaufscharts, Airplaycharts und Hörercharts im ganzen Land. Das außergewöhnliche Youtube Video (Regie führte Jan Woletz) erreicht in kürzester Zeit über 300 000 Views, bekommt Airplay auf gotv und VIVA; Live spielt Julian vor internationalen Acts wie Aura Dione.

Support:
Thorsteinn Einarsson.