Klassik

Julia Fischer, Violine, Milana Chernyavska, Klavier


ANTONÍN DVOŘÁK • Sonatine G-Dur für Violine und Klavier op. 100
BOHUSLAV MARTINŮ • Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 H 303
PETER ILJITSCH TSCHAIKOWSKI • Souvenir d'un lieu cher op. 42, Méditation für Violine und Klavier
PABLO DE SARASATE • Caprice sur Roméo et Juliette op. 5 für Violine und Klavier

Laut Gotthold Ephraim Lessing soll die Liebe selbst an Shakespeares Tragödie Romeo und Julia mitgeschrieben haben, und sie fand u. a. in Charles Gounod einen Komponisten, der die berühmteste aller Liebesgeschichten mit französischem Esprit und Sentiment in eine Oper verwandelte. Seit der Pariser Uraufführung im Jahr 1867 rührt und ergreift sie das Publikum auf der ganzen Welt und fand auch in dem spanischen Geiger und Komponisten Pablo de Sarasate einen glühenden Bewunderer. Mit spanischem Feuer folgt er in seiner Caprice sur Romèo et Juliette den von Charles Gounod für das Liebespaar erdachten Spuren, lässt dessen zärtliche Verliebtheit ebenso aufblühen wie Julias überschäumende Lebensfreude in dem Walzer „Je veux vivre“. Und natürlich kommt die legendäre Virtuosität des „Teufelsgeiger“ auch zu ihrem Recht. Bei seinen für den eigenen Vortrag komponierten Werken, wählte Sarasate zumeist Opern aus – neben Gounods Roméo auch Bizets Carmen, Webers Freischütz oder Mozarts Zauberflöte –, womit sein Publikum in die Lage kam, die berühmtesten „Hits“ auch im Konzertsaal erleben zu können. Zugleich scheute er sich nicht, mit seinem Instrument in Konkurrenz mit der menschlichen Stimme zu treten, indem er die Violine wahrhaft zum Singen brachte.


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