Vortrag

Jüdischer Sport in Metropolen von 1918 - 1939


Wie wird das sportliche Engagement von und seine Geltung für Jüd_innen in der Zwischenkriegszeit bewertet, welche Bedeutung hatten jüdisch geprägte oder beeinflusste Bewegungskulturen in europäischen Metropolen? Welche Rolle spielten sportliche Erfahrungen für die Aushandlung von „Jewish difference“ sowie für damit verbundene universalistische Emanzipationsprojekte im Spannungsfeld von Religion, Zionismus, Politik und „Assimilierung“?

Montag, 14. März, 13.00 – 20.00

13.00 – 15.00

Jüdische Sportfunktionäre im Wien der Zwischenkriegszeit. Bernhard Hachleitner, Wien

Sport und die Suche nach Gemeinschaft in den europäischen Metropolen der Zwischenkriegszeit. Anke Hilbrenner, Bonn

Vorstadt, Sport und jüdische Identitäten. Sema Colpan/Bernhard Hachleitner/Matthias Marschik, Wien

15.15 – 17.15

Jewish and Catholic Sport Clubs and Dutch Identity in the inter-war years. Marjet Derks, Nijmegen

Modern Hungary imagined through sport: debates on ethnicity class and gender in interwar popular culture. Anna Manchin, New York/Jerusalem

From Turnen to Competitive Sports in the Jewish Community in Palestine, 1918 -1939. Ofer Idels, Tel Aviv

18.30 - 20.00

Podiumsgespräch: Sport erinnern
Victor Hugo Klagsbrunn, Rio de Janeiro

Dienstag, 15. März, 9.00 – 17.45

9.00 – 11.00

Political and social activities of the Maccabi Sports Union in Bulgaria (1885-1949). Rumyana Marinova-Christidi, Sofia

Makkabi, Jutrzenka, Wisla and Cracovia – Polish-Jewish Krakow from the perspective of football. Bogna Wilczyńska, Krakau

Zwischen „doikeyt“ und Klassenkampf - Zur Rolle der linksradikalen Sportorganisation Morgnshtern im Sport der polnischen Juden. Diethelm Blecking, Freiburg i. Breisgau

11.00 – 13.15

Juden und Antisemitismus im metropolitanen Schweizer Sport in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Christian Koller, Zürich

Der jüdische Sport im Salzburg der Zwischenkriegszeit. Andreas Praher und Robert Schwarzbauer, Salzburg

Döbling und die jüdischen Funktionäre des First Vienna Football Club. Alexander Juraske, Wien

14.45 – 17.00

Mythos „Judenklub“ – Feindbildkonstruktionen im mitteleuropäischen Fußball der Zwischenkriegszeit. Rudolf Oswald, Würzburg

Die Rolle des jüdischen Sports in der Mainmetropole Frankfurt vor und nach dem 30. Januar 1933. Lorenz Peiffer, Hannover:

Alfred Cossen und die Sportgruppe „Schild“: Hamburger Juden – Deutsche Patrioten. Claudia Bade, Hamburg

Antisemitismus in der „Stuttgarter Erklärung“ vom 9. April 1933 und dessen Umsetzung im Alltag süddeutscher Fußballclubs. Markwart Herzog, Irsee

17.15 – 17.45 Abschlussdiskussion

Kooperation Universität für angewandte Kunst Wien und Universität Wien


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