Literatur · Film

Judith Zdesar / Hope Tucker


Hope Tucker, geboren 1974 in Memphis, graduierte mit einem B.F.A. des School of the Art Institute in Chicago und einem M.F.A. in Film und Videoproduktion der Universität Iowa. Sie ist MacDowell and Yaddo Fellow und war in der Phillips Academy Andover zu Gast. Tucker ist Assistant Professor für Video und Film am Hampshire College, sie lehrt außerdem Fotografie, Animation, Neue Medien und Visuelle Studien in den USA und Großbritannien. Seit 2000 befasst sie sich mit The Obituary Project, einem Kompendium bewegter Bilder mit dem Ziel der Transformation alltäglicher und populistischer Narrative durch recycelnde Kontextualisierung, das unter anderem in Wien, Kairo, Toronto, New York und London ausgestellt wurde.

Judith Zdesar, geboren 1980, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien, danach Buch, Dramaturgie und Regie bei Michael Haneke an der Filmakademie Wien, wobei sie Auslandssemester an der HFF Potsdam Konrad Wolf (Klasse Drehbuch) und an der Université Stendhal in Grenoble (Klasse Künstlerischer Dokumentarfilm) verbrachte. Für den Kurzdokumentarfilm Bilder aus dem Tagebuch eines Wartenden erhielt sie 2007 den Diagonale-Preis für den besten Kurzdokumentar- und Kurzspielfilm, 2010 wurde ihr der Förderungspreis des Landes Kärnten in der Sparte Film und Elektronische Medien verliehen. Zuletzt: Farben einer langen Nacht (2011), Vakuum (2013), Die andere Seite (2014).

Open Lecture: Judith Zdesar (A)
Vortrag mit Filmbeispielen: Hope Tucker (USA)

Gespräch:
Thomas Ballhausen (Autor, Literatur- und Filmwissenschaftler) mit Hope Tucker und Judith Zdesar
(Vortrag Hope Tucker & Gespräch in Englisch ohne Übersetzung)


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