Vortrag · Diverses

Journalismus in Gefahr?


Burg Perchtoldsdorf

2380 Perchtoldsdorf

Mi., 11.11.2020

19:30
Corona-Virus: Ab 29. Mai sind Veranstaltungen bis 100 Personen wieder erlaubt. Ab 1. Juli bis 250 Personen, ab 1. August für 500 bis 1.000 Personen. Sicherheitsregeln gelten weiterhin.

Die weltweiten Entwicklungen zeigen, dass JournalistInnen in ihrer Aufgabe durch Vorwände wie Sicherheitsinteressen und Schadensvorwürfe immer stärker eingeschränkt und bedrängt werden. Stellt der freie Journalismus auch die „Vierte Gewalt“ einer Demokratie dar, gerät er in den letzten Jahren zunehmend in Bedrängnis.

Auch die Auswirkungen der Digitalisierung, die zunehmende Macht sozialer Medien sowie die daraus entstehenden Abhängigkeiten
und Einbußen halten zahlreiche Herausforderungen für den Journalismus bereit. Welche Gefahren bringen mögliche Präzedenzfälle wie die des in Haft befindlichen WikiLeaks- Gründers Julian Assange mit sich? Besteht tatsächlich Gefahr für den freien Journalismus? Wie geht der Journalismus mit der neuen Rollenverteilung zwischen „klassischen“ und „digitalen“ Medien um? Wie sehen die ExpertInnen die Entwicklung, Chancen und Herausforderungen des Journalismus im Zeitalter der
zunehmenden Digitalisierung?

Es diskutieren: Dr. Alexander Wrabetz, Generaldirektor ORF Nana Siebert, DerStandard Chefredaktion-Stv & Digital- Expertin, Nina Horaczek, Politologin, Falter Chefreporterin & Buchautorin