Theater

Joseph Fouché – Bildnis eines politischen Menschen


Frei bearbeitet nach der Biografie von Stefan Zweig. Uraufführung. Es spielt: Simon Ahlborn. Regie & Fassung: Petra Schönwald.

Paris 1792: Ein Unbekannter betritt die politische Bühne. Eine merkwürdig blutarme Gestalt inmitten blutiger Zeiten. Während andere Köpfe fallen, steht er im Dunkeln, abwartend. Er trägt viele Gesichter, bleibt aber selbst gesichtslos. Joseph Fouché war einer der mächtigsten Männer Frankreichs – nie im Rampenlicht und doch immer am Schalthebel der Macht. Stefan Zweig schrieb „Joseph Fouché“ (1929) während seiner Jahre in Salzburg, als Versuch die Menschen hinter den Mächten zu erkennen „und damit das gefährliche Geheimnis ihrer Macht“.


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