Diverses · Literatur

Josef Oberhollenzer - Zuber


Erinnerung an ein totgeborenes Kind in den Wirren der 1920er-Jahre im Südtiroler Aibeln. Josef Oberhollenzer geht in seinem neuen Roman über das fiktive Aibeln und dessen großen Schriftsteller Vitus Sültzrather zurück in die Zeit zwischen den Kriegen, zurück in die Kindheit Sültzrathers und die Zeit vor seiner Geburt.

Im Zentrum von Zuber stehen polizeiliche Willkürmaßnahmen aus der Zeit des Faschismus, die wie eine Naturkatastrophe über den kleinen Südtiroler Ort Aibeln hereinbrechen. Die Ereignisse wirken traumatisch nach. Man redet nicht über die eigene Scham, die Ohnmacht, die hilflosen Versuche, sich zu wehren. Es bleibt ein Stachel im Gedächtnis des Dorfes. Das Buch handelt aber auch davon, wie das Schweigen gebrochen werden kann – durch Freundschaft.
Josef Oberhollenzer geht in seinem neuen Roman über das fiktive Aibeln und dessen großen Schriftsteller Vitus Sültzrather zurück in die Zeit zwischen den Kriegen, zurück in die Kindheit Sültzrathers und die Zeit vor seiner Geburt. Erst nach und nach setzen sich die Puzzleteile zu einem Bild zusammen – eine ungewöhnliche Erkundung der jüngeren Südtiroler Geschichte.

Josef Oberhollenzer
Geboren 1955 im Südtiroler Ahrntal, lebt in Bruneck, Südtirol. Oberhollenzer schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke und veröffentlicht regelmäßig in deutschen Zeitschriften und Anthologien (Jahrbuch der Lyrik 1999/2000). Rockbands haben seine Texte vertont. Mehrere Preise und Stipendien.
Mit seinem Roman Sültzrather stand er auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2018.


Termine

Es sind uns leider keine aktuellen Termine bekannt.