Kunstausstellung · Fotografie Ausstellung

Josef Dabernig – Rock the void


Unter dem Titel Rock the Void zeigt der österreichische Künstler Josef Dabernig seine Listen, konzeptuellen Textarbeiten oder mathematisch strukturierten Aluminiumraster sowie Panoramen von Fußballstadien neben zentralen filmischen Werken.

Als einziges Museum in Österreich besitzt das mumok eine umfassende Sammlung der Klassischen Moderne mit Spitzenwerken der wesentlichen Richtungen beziehungsweise ihrer Vertreter. Fast das gesamte kommende Jahr wird die Neupräsentation in progress. Werke aus der mumok Sammlung zu sehen sein. Ab 22. Februar 2013 präsentiert das mumok in dem mit rund 70 Arbeiten bestückten ersten Teil der Sammlungspräsentation einen kunstgeschichtlichen Parcours vom Beginn bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Die herausragenden Künstlerpersönlichkeiten dieser Zeit stellen sich bis Jänner 2014 mit einigen ihrer wichtigsten Werke vor und treffen in der Ausstellung sowohl auf Gleichgesinnte wie auch auf Vertreter der sich anschließenden Tendenzen der Klassischen Moderne.

Der Rundgang erstreckt sich vom Expressionismus über den Kubismus, Futurismus und Konstruktivismus bis hin zur Neuen Sachlichkeit, Dada und Surrealismus. Bedeutende Werke des österreichischen Expressionismus von Künstlern wie Richard Gerstl, Oskar Kokoschka, Max Oppenheimer und Herbert Boeckl treffen auf solche der deutschen Mitstreiter Heinrich Campendonk, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller und Karl Schmidt-Rottluff. Mit Malereien und Skulpturen von Albert Gleizes, Juan Gris, Henri Laurens, Fernand Léger, Pablo Picasso und Giacomo Balla zeigt das mumok seinen reichen Bestand kubistischer und futuristischer Werke. Neben František Kupka, der heute als Schöpfer der ersten abstrakten Gemälde überhaupt gilt, werden stellvertretend für die abstrakten und konstruktiven Tendenzen zu Beginn des 20. Jahrhunderts Arbeiten von Johannes Itten, Paul Klee, Wassily Kandinsky, Piet Mondrian und László Moholy-Nagy gezeigt. Die Neue Sachlichkeit ist durch Künstler wie Christian Schad repräsentiert; und Dada und Surrealismus mit so wegweisenden Persönlichkeiten wie Marcel Duchamp, Francis Picabia, Giorgio de Chirico, Max Ernst, René Magritte und André Masson.

Absolute Höhepunkte der Sammlungsausstellung sind die Inkunabeln der Moderne wie etwa Der Kauernde (1907) von André Derain. Während der gesamten Laufzeit werden einzelne Themen vertiefend behandelt. Anhand des Briefwechsels des Malers Johannes Itten mit dem Komponisten Josef Matthias Hauer wird etwa die Beziehung zwischen Musik und darstellender Kunst in der Moderne nachvollzogen; oder es wird der Bedeutung der Schachteln des radikalen französischen Vordenkers Marcel Duchamp, vor allem seine Boîte-en-Valise (1938–1942) und der Boîte Verte (1934), nachgespürt. Ab 20. Mai 2013 wird die Ausstellung auf weiteren zwei Ebenen um Sammlungs-highlights aus den Bereichen der Abstraktion nach dem 2. Weltkrieg, der Pop Art, des Nouveau Réalisme und des Wiener Aktionismus erweitert.

Öffnungszeiten
Montag: 14.00–19.00 Uhr
Dienstag bis Sonntag: 10.00–19.00 Uhr
Donnerstag: 10.00–21.00 Uhr

Tickets
€ 9,-
Ermäßigt: € 7,20
SeniorInnen, Gruppen ab 10 Personen, Club Ö1, Wien-Karte, Der Standard-Abo
Ermäßigt: € 6,50
Studierende bis 27 Jahre, Zivil-/Präsenzdienstleistende, Arbeitslose

Eintritt frei: € 0,-
Kinder und Jugendliche < 19 Jahre, Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste, Jahreskartenbesitzer, IAA, Hunger auf Kunst und Kultur
Semesterticket: € 12,- (01.02.–30.10. / 01.09.–29.02.) Studierende bis 27 Jahre / inkl. mumok Filmprogramm

Familienkarte: € 14,-
Kunst am Donnerstag: € 5,-
18.00–21.00 Uhr, inkl. Führung um 19.00 Uhr

Kunstbrunch: € 21,-
samstags und sonntags von 10.00–14.00 Uhr, inkl. mumok-Ticket und Überblicksführung um 14.00 Uhr (einlösbar innerhalb eines Jahres nach Ausstellungsdatums und nur nach Tischreservierung im Hill mumok unter [email protected] oder T +43-1-320 1111-14)

Jahreskarte: € 33,-


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