Pop / Rock

Jon Spencer Blues Explosion + Roy & The Devil's Motorcycle


Die Jon Spencer Blues Explosion als Legende zu bezeichnen, kann schon fast als Untertreibung durch gehen. Das New Yorker Trio um Guitarist und Frontmann Jon Spencer, Guitarist Judah Bauer und Drummer Russell Simins bringt seit seiner Gründung 1990 die Mädels zum Tanzen und die Jungs zum Schwelgen in Rockstar-Fantasien.
Ihre einzigartige Mischung aus Blues und Garagen-Rock hat der Band mittlerweile Kultstatus eingebracht. Vor allem Drummer Simins verpasst dem Sound des Trios, das fast vollständig auf Bass-Instrumente verzichtet, das gewisse Etwas. Sein Spiel osziliert zwischen Rock, Jazz und HipHop und bereichert so den eher rudimentären Stil der Band.

Auf ihrem 10. Album „Freedom Tower - New Wave Dance Party“ überzeugt das Trio einerseits mit typischem JSBX-Sound mit allen zu erwartenden Zutaten im Zeichen des Blues, andererseits ist es hörbar eine Art Dokument über New York mit allen Facetten der Metropole. Definitiv ein von den urbanen Grooves, die die Geschichte der Musik von NYC geprägt haben, durchzogenes Album. Spencer praktiziert hier öfters als sonst ein Storytelling, das sich in der Art seines Sprechgesangs manchmal auch an Rap anlehnt, er skandiert mit unwiderstehlicher Sexyness seine Vocals, mit spitzen Schreien und Tiraden und unterlegt von coolen Halleffekten. Auch wenn Spencer & Co hier natürlich durch und durch dem Blues und Rock´n Roll treu sind, ist es eine abwechslungsreichere Scheibe als "Meat & Bone" mit weniger Garagenanteilen, aber dabei ist dies auch die Scheibe, mit der die Bluuuuues Explosion nah dran ist an ihrem Klassiker "Orange". Ein Album, das in jeder Pore nach NYC schmeckt und in dem typische Figuren der Stadt auftauchen. Aufgenommen im Daptone House Of Soul in Bushwick, gemischt von Hip-Hop Kultfigur Alap Momin.

Live sind die New Yorker sowieso eine Urgewalt!

Seit über 20 Jahren drehen** Roy & The Devil‘s Motorcycle** ihre Kreise im Space-Rock-Kosmos. Seit 1991 gehen sie ihren eigenen Weg, alles stets handgemacht, ob Cover oder die Aufnahmen mit den obskursten Techniken, die man sich vorstellen kann.


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