Literatur · Theater

Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller


Missgünstige Zeitgenossen vermuteten schon damals ein Zweckbündnis, das den so unterschiedlichen „Dioskuren“ zur Festigung ihrer Überlegenheit in geistiger Hinsicht diente. Doch bei aller Divergenz der Meinungen und Temperamente gab es ein gemeinsames Fundament, das die Freundschaft der beiden Dichterfürsten begründete: die Auseinandersetzung mit ihrer literarischen Arbeit.

Austausch, wechselseitige Anregung, Kritik und Zuspruch ließen dort Verbundenheit entstehen, wo mit Konkurrenz zu rechnen gewesen wäre, konträre Positionen schufen Synergien, und für beide Männer wurde die Begegnung mit dem anderen zum Motor der eigenen Entwicklung.

„Öfters um Goethe zu sein, würde mich unglücklich machen; ich glaube in der Tat, er ist ein Egoist in ungewöhnlichem Grade.“
Friedrich Schiller


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