Klassik

Johann-Strauss-Neujahrskonzert


Neben populären Kompositionen wie der Ouvertüre zur «Fledermaus», des Walzers «Wiener Blut», der «Schönen Blauen Donau» und weiteren Evergreens stehen auch selten zu hörende Kostbar-keiten der Strauss-Dynastie auf dem Programm!

Johann Strauss Sohn

«Rosen aus dem Süden», Walzer op. 388
«Kaiser-Walzer» op. 437
«Im Krapfenwaldl», Polka française op. 336
«Eljen a magyar», Polka schnell op. 332
«Unter Donner und Blitz», Polka op. 324
«Neue Pizzicato-Polka» op. 449
«An der schönen, blauen Donau» op. 314
«Annen-Polka», Polka française op. 117
«Wiener Blut», Walzer op. 354
«Die Fledermaus», Ouvertüre

Josef Strauss
«Die Libelle», Polka mazur op. 204
«Eingesendet», Polka schnell op. 240

Eduard Strauss
Mit Vergnügen», Polka schnell op. 228

Johann Strauss Vater
Radetzky-Marsch op. 288

Johann Strauss
Mit Johann Strauss Vater beginnt die Dynastie der Wiener Tanz- und Operettenkönige. Auf sein musikalisches Konto gehen unzählige Walzer, Galoppe, Quadrillen,
Polkas und Märsche – ohne seinen Radetzky-Marsch könnte noch heute kein Neujahrskonzert zu Ende gehen. Der Vater muss die potentielle Konkurrenz seines Sohnes gespürt haben, denn er wollte partout nicht, dass sein Sprössing den Musikerberuf ­einschlug. Verhindern konnte er es nicht, und so eroberte Johann Strauss der Jüngere im ­wahrsten Sinne des Wortes die ganze Welt. Ob Tanzmusik, ob Operette: Er war der unangefochtene Meister der Unterhaltung, ein steter Garant für ­urmusikalische Einfälle, für unverwechselbaren Charme und geistreichen Witz.
Sogar der norddeutsche Johannes Brahms erlag dem Zauber dieser einzigartigen Begabung: «Leider nicht von Brahms» notierte er einmal ­unter den Anfang der «Schönen blauen Donau».

Heiko-Mathias Förster
Der gebürtige Mecklenburger begann seine Karriere 1993 mit nur 23 Jahren am Brandenburger Theater. Ursprünglich wollte er Pianist werden, entschied sich jedoch für die Dirigenten-Laufbahn. Von 1999 bis 2007 war er Chefdirigent der Münchner Symphoniker und kam anschließend als Generalmusikdirektor zur Neuen Philharmonie Westfalen. Mit seinem Orchester realisierte er seitdem unzählige Konzertprojekte im Ruhrgebiet und über dessen Grenzen hinaus, so z. B. Verdis «Otello» und Isaac Albéniz’ Oper «Merlin» im Gelsenkirchener Musiktheater im Revier. Auch international kommt Förster vielen Engagements nach, so dirigiert er z. B. an Häusern in den Niederlanden und der Schweiz, in China sowie regelmäßig in Prag und Bratislava. Zu seinen eigenen Konzertprojekten gehörte u. a. bereits der «Ring an einem Abend» mit Vicco von Bülow. Besonders liegen ihm musikalische Projekte für Kinder am Herzen.

Philharmonisches Orchester Ostrava
Die Janacek-Philharmonie Ostrava ist 1954 aus einem Rundfunkorchester entstanden und sehr schnell zu einem an­erkannten sinfonischen Orchester geworden. Das Orchester gastiert regelmässig in den grossen Kultur- und Musikzentren und tritt auf wichtigen Musikfestspielen auf. Gastspielreisen führten die Musiker bis nach Südkorea.
Das künstlerische Profil des Orchesters wird nicht nur durch einen wohltönenden Klang, durch charakteristischen musikalischen Ausdruck, slawisches Temperament, Zartheit der Streichinstrumente gekennzeichnet, sondern auch durch Gesamtplastizität und Farbigkeit der Töne. Seit der Gründung stehen namhafte Dirigenten an der Spitze des Orchesters standen in den vergangenen Jahre namhafte Dirigenten. Seit der vergangenen Konzertsaison liegt die Leitung des Orchesters in den Händen von Heiko-Mathias Förster.


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