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© Marco Borggreve

Konzert

Jörg Widmann, Klarinette, Mitsuko Uchida, Klavier

Showtimes

Vergangene Showtimes

19:30 - 23:59
Wiener Konzerthaus
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Mozart-Saal

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Johannes Brahms
Sonate f-moll op. 120/1 für Klarinette oder Viola und Klavier (1894)

Alban Berg
Vier Stücke für Klarinette und Klavier op. 5 (1913)

Jörg Widmann
Fantasie für Klarinette solo (1993)




Franz Schubert
Impromptu c-moll D 899/1 (1827)

Jörg Widmann
Sonatina facile für Klavier (2016)

Robert Schumann
Fantasiestück op. 73/1 (Drei Fantasiestücke für Klarinette und Klavier) (1849)

Jörg Widmann
gehört zu den aufregendsten und vielseitigsten Künstlern seiner Generation. Solistische Auftritte führen ihn in dieser Saison zu Orchestern wie den Wiener Philharmonikern mit Valery Gergiev, dem Helsinki Philharmonic Orchestra unter Bertrand de Billy, Yomiuri Nippon Symphony Orchestra unter Sylvain Cambreling, City of Birmingham Symphony Orchestra und Mirga Gražinytė-Tyla, SWR Symphonieorchester unter Peter Rundel und dem Orchestre de Paris mit Daniel Harding.

Im März 2018 wird das Gewandhausorchester Leipzig unter Andris Nelsons ein gemeinsam mit dem Boston Philharmonic Orchestra in Auftrag gegebenes Werk zur Uraufführung bringen. Als erster Gewandhaus-Komponist in der Geschichte des Hauses wird Jörg Widmann zudem in einem Portraitkonzert, als Solist mit dem Gewandhausorchester und in verschiedenen Kammerkonzerten zu erleben sein.

Weitere Residenzen in dieser Saison beim Orchestre de Paris, Wigmore Hall, City of Birmingham Symphony Orchestra, der Mozartwoche Salzburg und der Philharmonie Essen zu erleben sein.

Künstler wie Sir András Schiff, Daniel Barenboim, Elisabeth Leonskaja, Mitsuko Uchida und das Hagen Quartett gehören zu seinen regelmäßigen Kammermusikpartnern. In der Saison 2017/18 wird eine Tournee mit dem Hagen Quartett und Widmanns neuem Klarinettenquintett die Künstler nach Paris, Lugano, Amsterdam, Essen, Berlin, London und Salzburg führen. In Trio Rezitals mit Tabea Zimmermann und Dénes Vàrjon wird Jörg Widmann in Helsinki, Freiburg, der Kölner Phihlarmonie, dem Boulez-Saal Berlin und der Wigmore Hall konzertieren. Weitere Kammerkonzerte führen ihn nach San Francisco, New York, Tokyo und zu den Wittener Tagen für neue Kammermusik, in deren Rahmen er ein neues Werk, das Mark Andre für ihn komponiert hat, zur Uraufführung bringen wird.

Seine Tätigkeiten als Dirigent erweitert Jörg Widmann stetig. So wird er in der Saison 2017/18 unter anderem mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Budapest Festival Orchestra, Rundfunk Sinfonieorchester Berlin und als deren Chefdirigent mit dem Irish Chamber Orchestra zu erleben sein, mit dem er auf Tournee durch Deutschland zu erleben sein wird. Im August 2018 dirigiert er die Uraufführung seines neuen Violinkonzertes mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und Carolin Widmann in Tokyos Suntory Hall.

Im April 2018 wird sein Liederzyklus Das heiße Herz für Bariton und Orchester mit den Bamberger Symphonikern, Jakob Hrusa und Christian Gerhaher uraufgeführt.

Ausgebildet von Gerd Starke in München und Charles Neidich an der Juilliard School New York ist der Klarinettist Jörg Widmann regelmäßig zu Gast bei bedeutenden internationalen Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, Orchestre National de France, Tonhalle-Orchester Zürich, National Symphony Orchestra Washington, Orchestre symphonique de Montréal, National Symphony Orchestra Taiwan, Netherlands Philharmonic Orchestra und Toronto Symophony Orchestra und konzertiert mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Kent Nagano, Christoph Eschenbach und Christoph von Dohnanyi.

Im Rahmen der Donaueschinger Musiktage 2015 brachte er das neue Klarinettenkonzert über von Mark Andre zur Uraufführung. Mehrere Klarinettenkonzerte sind ihm gewidmet und durch ihm uraufgeführt worden, unter anderem etwa die Musik für Klarinette und Orchester von Wolfgang Rihm (1999) und Cantus von Aribert Reimann (2006).

Komposition studierte Jörg Widmann bei Kay Westermann, Wilfried Hiller und Wolfgang Rihm. Sein Schaffen wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem renommierten, nur alle zwei Jahre verliehenen Stoeger Prize der New Yorker Chamber Music Society of Lincoln Center (2009). 2001 erhielt Jörg Widmann den Hindemith-Preis des Landes Schleswig-Holstein, 2004 den Schönberg-Preis des Arnold Schönberg Centers Wien, des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin und DeutschlandRadio Berlin, 2006 erhielt er den Kompositionspreis des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg für die bemerkenswerteste Uraufführung der Donaueschinger Musiktage sowie den Claudio-Abbado-Kompositionspreis der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker.

Dirigenten wie Daniel Barenboim, Daniel Harding, Kent Nagano, Christian Thielemann, Mariss Jansons, Andris Nelsons und Simon Rattle bringen seine Musik regelmäßig zur Aufführung. Orchester wie die Wiener und die Berliner Philharmoniker, das New York Philharmonic, Orchestre de Paris, BBC Philharmonic Orchestra und viele andere haben seine Musik uraufgeführt und regelmäßig in ihrem Konzertrepertoire. Mit dem Cleveland Orchestra und dessen Chefdirigenten Franz Welser-Möst verbindet ihn seit seiner Tätigkeit als Daniel R. Lewis Young Composer Fellow eine besondere künstlerische Zusammenarbeit. 2011 wurde sein Flötenkonzert Flûte en suite von Joshua Smith und dem Cleveland Orchestra unter der Leitung von Franz Welser-Möst uraufgeführt, das in der Saison 2012/13 mit Emmanuel Pahud und den Berliner Philharmonikern seine europäische Erstaufführung erlebte. 2014 war Flûte en suite das zentrale Werk auf der Europatournee des Cleveland Orchestra, in der Berliner Philharmonie widmete das Orchester seiner Musik einen ganzen Konzertabend. Unter der Leitung von Kent Nagano und unter Mitwirkung namhafter Sänger eröffnete die Uraufführung seiner Oper „Babylon“ die Spielzeit 2012/13 an der Bayerischen Staatsoper München. Die Alte Oper Frankfurt widmete ihm in derselben Saison ihr Komponistenportrait „Auftakt“.

2009 wurde zum 20-jährigen Jubiläum der Pariser Opéra Bastille das Musiktheater Am Anfang von Anselm Kiefer und Jörg Widmann uraufgeführt. Widmann agierte hier als Komponist, Klarinettist und gab sein Debut als Dirigent.

Jörg Widmann war Residenzkünstler zahlreicher Orchester und Festivals wie den Lucerne und Grafenegg Festivals, bei den Bamberger Symphonikern und in der Saison 2015/16 als „creative chair“ des Tonhalle-Orchesters Zürich. Das Konzerthaus Wien, die Alte Oper Frankfurt und die Kölner Philharmonie widmeten Widmann in den vergangenen Jahren Komponistenportraits – in der Carnegie Hall New York stand seine Musik unter dem Motto „Making Music: Jörg Widmann“ für eine Spielzeit im Fokus.

Widmann ist Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin und ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, der Freien Akademie der Künste Hamburg (2007), der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste (2007) und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz (2016).