Pop / Rock

Joan Baez


2008 markierte das 50. Jubiläum Joan Baez’ legendärer Konzerte im berühmten Club 47, 2009 das ihres ersten Auftritts beim Newport Folk Festival im Jahr 1959, die ersten Meilensteine einer bis heute andauernden Karriere.

Neben zahlreichen Tourneen, die sie immer wieder durch die USA und viele andere Länder weltweit führen, wurden ihr in der jüngeren Vergangenheit viele Ehrungen zuteil: Ihr Vanguard Debütalbum (1960) wurde von der National Recording Academy in die Grammy Hall Of Fame aufgenommen. Beim 50. Geburtstag von Amnesty International im Jahr 2012 wurde nicht nur die Einführung des Joan Baez Award für „Outstanding Inspirational Service In The Global Fight For Human Rights“ gefeiert, sondern Baez selbst auch der erste Award verliehen.

Joan Baez ist bis heute eine musikalische Naturgewalt mit großem Einfluss – sie marschierte neben Martin Luther King in der ersten Reihe der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, sie inspirierte Vaclav Havel in seinem Kampf für eine Republik Tschechien, trat als Künstlerin bei der ersten Amnesty International Tournee auf und stand 2008 neben Nelson Mandela als sein 90. Geburtstag im Londoner Hyde Park gefeiert wurde.

Sie solidarisierte sich mit dem und lenkte damit die Aufmerksamkeit auf das Free Speech Movement, zog mit Cesar Chavez zu Felde, organisierte Widerstand gegen den Vietnamkrieg, und beglückwünschte 40 Jahre später die Dixie Chicks zu ihrem Mut zum Protest gegen den Irakkrieg.

In ihren frühesten Aufnahmen bereicherte sie traditionelle Balladen als eine der Ersten mit der Rocksprache und stellte 1963 einen gewissen Bob Dylan der Welt vor, der Beginn einer Tradition gegenseitiger Unterstützung, die bis heute anhält.

Unter den zahlreichen Ehrungen, die sie bereits erhalten hat, ist der Lifetime Achievement Award (2007), die größte Auszeichnung, die die Recording Academy jemandem zuteil werden lassen kann, sicherlich eine der herausragendsten. Ihr letztes Studioalbum „Day After Tomorrow“ (2008) wurde von den Kritikern hochgelobt und außerdem für einen Grammy nominiert. Der Veröffentlichung folgte die Premiere des Films über ihr Leben „Joan Baez: How Sweet The Sound“.


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