Theater

Jin in Diaspora


Erfahrungen von kurdischen FLINT-Personen als Migrantin, aber auch innerhalb der Diaspora sind von mehrfachen Diskriminierungsmechanismen und komplexen Machtdynamiken geprägt. Imaginationen von kollektiven Identitäten befinden sich immer im Prozess und manifestieren bewegliche Zugehörigkeiten. Der Blick des Anderen und dessen Legitimierung reproduzieren nicht nur rassialisierte Zuschreibung, sie konstruieren auch die Selbstzuschreibung. Im Rahmen einer künstlerischen Performance und einer Podcast-Reihe werden diese Themen behandelt und dekonstruiert. Dabei fließen Contemporary Dance, Rap und Slam-Poetry mit dem kurdischen Dengbêjî zusammen. Die ästhetische Form der Dengbêj-Kunst ist dem Sprechgesang, den Sorrow-Songs und Rap sehr ähnlich und begründete in Kurdistan eine epische Tradition im Sinne von Oral-History. Sie ist kollektives Gedächtnis, Ausdruck des Widerstands und Cultural-Healing zugleich.


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