World Music

Jesse Royal


Der 25-Jährige hat mit seinen Mixtapes «Misheni» und «Royally Speaking» für Aufhorchen gesorgt. Letzteres wurde auf Soundcloud im ersten Monat nach Erscheinen fast 500'000-mal angeklickt, und sein zwischendurch veröffentlichtes Debütalbum «In Comes the Small Axe» trug ihm weiteren Respekt ein – unter anderem auch von Chronixx, der wiederholt seine Verehrung für Royals Musik geäußert hat. Jesse David Leroy Grey, wie er mit vollem Namen heißt, stammt ursprünglich aus der einstigen Schweineschmalz-Hochburg Saint James im Nordwesten Jamaikas.

Doch bereits in sehr jungen Jahren folgte der Umzug nach Kingston, wo er zusammen mit Ziggy Marleys Sohn Daniel die Schulbank drückte. Beide Buben waren fussballbegeistert und musikverrückt, also werkelten sie bald schon an ersten Tracks. Noch wichtiger als Marley junior junior war dann allerdings der legendäre Produzent Philip «Fattis» Burrell, der den jungen Jesse Royal unter seine Fittiche nahm und ihn auch im Studio betreute. Eine Aufgabe, die nach Burrells Tod Ende 2011 dessen Sohn Kareem übernahm. Gemeinsam bauten sie auch den im vergangenen Jahr als Single veröffentlichten Track «Modern Day Judas», der es zu Hitehren brachte. Bei seinen Auftritten bringt Royal allerdings gerne auch unveröffentlichtes Material zur Aufführung. Und davon ist reichlich vorhanden, denn der Mann schreibt eigentlich permanent an neuen Stücken. «Und wenn mir gerade mal nichts einfällt», erzählte er einem Interviewer, «stelle ich mich zur Inspiration unter die Dusche und meditiere.»


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