Jazz

Jesse Davis Quartet


Jesse Davis wurde er vom Downbeat Magazine mit dem "Most Outstanding Musician Award" ausgezeichnet und gilt als amerikanischer Top-Jazzstar des Neo-Bop.

Wenn man die Größe der Stadt mit der Bedeutung für den Jazz vergleicht, dann ist New Orleans bis heute DIE Hauptstadt unserer Musik. Natürlich wird an der Mündung des Mississippi primär kommerzieller oder sogar sauschlechter Jazz präsentiert, aber neben Louis Armstrong & Co. nach 1900 und dem Marsalis-Clan in rezenter Zeit kommen immer wieder überragende Persönlichkeiten aus der trotz Hurrikans noch immer wunderschönen Stadt – zum Beispiel der herrliche Alt-Saxophonist JESSE DAVIS, der zum ersten Mal das JAZZLAND mit Wynton M. an einem Abend mit Art Farmer besuchte – die damalige Session gehört zu den denkwürdigsten der letzten 44 Jahre. Vor zwei Jahren schlüpfte er in die übergroßen Schuhe von Benny Golson, als der Tenorsax-Star absagen mußte – und er füllte die Riesenschlapfen vollkommen aus. Wie alle Großen Musiker baut er seinen Stil auf den Schultern der Vorgänger auf – Charlie Parker, Phil Woods und Cannonball Adderley sind seine Idole – und man kann keine besseren finden. Ein bißchen stolz bin ich, wenn ich unter seinen Kollegen eine ganze Menge Musiker finde, die bei uns gastierten – Jim Rotondi, John Marshall, Nicolas Payton, Brother Jack McDuff, Ray Brown, Terrell Stafford, Jimmy Cobb u.v.a. Und noch stolzer macht mich die Tatsache, daß wir mit Oliver Kent p, Hans Strasser b und Joris Dudli dm ein Trio aufbieten können, das in jedem Jazzclub und auf jeder Konzertbühne der Welt eine herausragend gute Figur macht. Ohne solch herausragende Klassemusiker wäre das Projekt JAZZLAND niemals durchführbar gewesen...... – Danke an Alle!!!


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