Kunstausstellung · Film · Diverse Musik

Jerusalem [Holocene #1.2]


Jerusalem – Jeruschalajim (Stadt des Friedens) , Al Quds („die Heilige“) – ist durch ihre Geschichte und Entwicklung wohl die komplexeste Stadt der Welt. Sie gilt als geistliches Zentrum dreier Weltreligionen und internationaler Brennpunkt der Frage nach der Möglichkeit eines konfliktfreien Miteinanders.

Israelis und Palästinenser leben in ihr Seite an Seite, getrennt von klaren physischen und inhaltlichen Grenzen. Bereits 2003 zeichnete BERLIN mit einer Video-Performance für drei Leinwände und Interviews mit den unterschiedlichsten Menschen und Meinungen (unter anderem dem Schlüsselhüter des großen Tores, einem Universitätsrektor, Mitarbeitern von Medical Relief wie auch einem Taxifahrer) ein Bild der Stadt als Ort zwischen Klagemauer, Kreuzweg und Moscheen, Künstlerpartys, Attentaten und Flüchtlingslagern.

2013 – zehn Jahre später – führten sie die Gespräche fort, um herauszufinden, was sich durch politischen Wandel sowohl in Israel als auch in Palästina geändert hat. Bilder von gestern und heute werden verglichen, neue Eindrücke von Monumenten und Menschen werden erlebbar in einer heiligen Stadt ohne Frieden. Begleitet wird die Performance von vier Live-Musikern.

Koproduktion: TEMPS D’IMAGES/CENTQUATRE – Paris, PACT ZOLLVEREIN – Essen, La Comédie de Valence, Centre dramatique national Drôme Ardèche und Le Lux – Scène nationale de Valence – Frankreich, SPIELART Festival/Münchner Kammerspiele – Deutschland. Mit freundlicher Unterstützung der flämischen Regierung. BERLIN arbeitet mit CENT

Berlin (Belgien): Bart Baele, Yves Degryse

Live-Musiker: Eric Thielemans - Schlagzeug, Katelijn Van Kerckhoven - Viloncello, Ewoud Huygens - Oud, Peter Van Laerhoven - Gitarre/Saz


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