Theater

Jederboy - Das Geld, die Macht und der Kasperl


Den Original Wiener Praterkasperl gibt es jetzt auch für Ausgewachsene.

Was, wenn einer am Gipfel der politischen Macht feststellt, dass er auch nur eine Marionette ist?
Was, wenn dann noch der Tod plötzlich an die Tür klopft und er merkt, dass keine Zeit mehr bleibt, alles geradezubiegen?
Keine Sorge. Im Kasperltheater wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird, aber fragen wird man ja noch dürfen ...
Ein traditionelles Kasperltheater, so, wie wir es kennen und auch jeden Tag im wirklichen Leben erleben ...
Aber jede Ähnlichkeit mit lebenden Persönlichkeiten ist natürlich rein zufällig.
Im Stil der alten Moritaten sowie der Boulevardkömödien von Johann Nestroy versucht der Original Wiener Praterkasperl eine Bestandsaufnahme der aktuellen politischen Situation.

Außerdem wird nach alter Sitte mit Couplets zwischen den Szenen die Handlung kommentiert und auf den Punkt gebracht.

Und noch eine weitere Tradition des Wiener Wirtshaus- und Kellerboulevards wird wiederbelebt:
Das Publikum kann - wenn eine Szene besonderen Gefallen findet - einfach "Noch einmal" rufen und dann wird die Szene einfach noch einmal wiederholt. So kann es schon geschehen, dass die Hexe oder der Polizist oder der Kanzler öfter eine mit der Pritsche drübergezogen bekommen ... Das letzte Theater, das diese Tradition gepflegt hat, waren die Pradler Ritterspiele.

Zitat Thomas Ettl, Spielleiter:
Wenn einer alles, das in Österreich zurzeit schiefläuft, wieder geradebiegen kann - dann der Kasperl. Dieser kleine Held, der seit mehr als 300 Jahren im Wurstelprater in Wien Tod und Teufel besiegt, nimmt sich kein Blatt vor den Mund und erschafft auf der Puppenbühne eine Welt, in der man über alle Widrigkeiten gottseidank noch lachen kann.


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