Kunstausstellung · Fotografie Ausstellung

Jean-Michel Fauquet


Den großen französischen Künstler Jean-Michel Fauquet als Fotografen zu bezeichnen, wäre nur die halbe Wahrheit. Er ist zugleich Lichtbildner, Zeichner, Maler und Bildhauer – nur bedient er sich dabei eben der Fotografie.

Fauquet wurde 1950 in Lourdes geboren und lebt heute in Paris. Er sammelt auf seinen Streifzügen diverse Materialien wie Karton und verarbeitet sie zu Skulpturen. Die Fotos dieser Objekte bemalt er mit dünnen Schichten von dunkler Ölfarbe. Kein Bild gleicht dem anderen, doch alle haben auf gewisse Weise organischen Charakter. Neben dieser Objektkunst bildet Fauquet auch Landschaften und Porträts ab – und auch diese Aufnahmen verwenden eine ganz eigene visuelle Sprache. So sind etwa die Augen der Personen mit wenigen Ausnahmen nicht zu sehen.

Und noch etwas trennt ihn von vielen Kollegen seiner Zunft: Während Maler und Fotografen seit jeher vom Licht fasziniert sind und dieses möglichst intensiv zur Geltung bringen wollen, scheint Fauquet der Faszination der Dunkelheit und Düsternis erlegen. Mit langen Belichtungszeiten bei schwacher Beleuchtung und mit einfachen Platten- und Rollfilmkameras erschafft der Franzose eine Welt, die wie aus der Zeit gefallen scheint.


Vergangene Termine

  • Mi., 16.05.2018 - Sa., 25.08.2018

    Mo: Geschlossen
    Di: Geschlossen
    Mi: 14:00 - 17:00 Uhr
    Do: 14:00 - 17:00 Uhr
    Fr: 14:00 - 17:00 Uhr
    Sa: 11:00 - 14:00 Uhr
    So: Geschlossen

    Mittwoch bis Freitag von 14.00. bis 17.00,
    Samstag von 11.00 bis 14.00 und auf Anfrage

    Dieser Termin hat bereits stattgefunden.