Jazz

Jazzodrom / Janoska Ensemble / The Bullhorns


JAZZODROM

5 Jahre nach dem umjubelten Release von „Places and Spaces“, unzähligen Soloprojekten und hoch akklamierten Ausflügen in mehr oder weniger fremden Gefilde wie Engagements bei Parov Stelar, Hubert von Goisern und Nils Landgren, kehren Jazzodrom endlich aufs internationale Jazz-Parkett zurück. Die Band zeigt sich auf dem Zenit ihres Schaffens und bringt mit ihren delikaten Kompositionen, ihre ganz eigene Interpretation von Modern Jazz auf den Punkt. Genauso facettenreich wie die jeweilige Agenda der einzelnen Bandmitglieder ist auch der Sound, den sie gemeinsam kreieren. Jazzodrom schaffen eine stimmige Synthese aus den alten Traditionen des Soul-Jazz und den vielfältigen Einflüssen, die die Musiker aus ihren so heterogenen künstlerischen Wirklichkeiten beziehen. Da treffen fragile Motive auf urbanen Groove, samtige Hooks auf kompromisslosen Breakbeat und rauchige Akustiksounds auf moderne Elektronik – betont spielerisch werden hier Grenzen erweitert und gängige Hörroutinen aufgesprengt.

JANOSKA ENSEMBLE

Das Janoska Ensemble verbindet Ästhetik von Mozart und Tschaikowski mit dem Hintersinn eines Fritz Kreisler und der weltumarmenden Attitüde eines Michal Jackson. Da werden eruptive Emotionen in leidenschaftlichen Soli ausagiert, da wird legiert, was anderswo Gräben lässt. Alle Heterogenität, alle stilistische Vielfalt schmilzt das Janoska Ensemble mühelos in ihren edel abstrahlenden Familienklang ein – den Janoska Style. Dieses Manöver ist stets ein Werk der Leidenschaft, niemals ein Tändeln mit Marktoptimierungsstrategien. Ihre rasch wachsende Schar an Fans lobt ihre rasanten Tempi, ihr zuweilen aufblitzendes Pathos und natürlich ihre funkelnde Glut. An dieser Flamboyanz erfreuten sich schon Randy Newman und Lalo Schifrin, Bobby McFerrin und Al Jarreau. Ob Klassik, Gypsy, Jazz, Tango, Filmmusik oder Pop – für dieses grenzüberschreitende Ensemble zählt allein der emotionale Gehalt der Musik. Das Janoska Ensemble hat einfach „Style“ – den Janoska Style.

THE BULLHORNS

Ein 9 köpfiges Ensemble reißt mit geballter Ladung Brass Power musikalische Genregrenzen ein und verbindet unterschiedliche Stile zu einem einzigartigen Stilmix. Nein, nicht den Marsch oder volkstümliche Weisen. Die Bullhorns blasen Rock n Roll-Klassiker. Die Bullhorns geben den Beatles, AC/DC, Jimi Hendrix, Led Zeppelin und Deep Purple ein neues Klang-Gewand, so, wie man es noch nie gehört hat. Die neun Blechblasprofis, deren frischer Sound so weit weg von ihren wichtigen Wurzeln in den Bundesländern ist, wie die E-Gitarren der gecoverten Originale von Sax, Trompete, Posaune und Tuba. Nur das Schlagzeug ist irgendwie eine Connection zwischen Old School Rock und der gewagten, gelungenen Transponierung von Brass-Klischees und –Gegenwart in die Blechbläser-Zukunft.

Jazzodrom
Gerd Rahstorfer: trumpet
Andreas See: alto saxophone
Helmar Hill: piano
Christian Wendt: bass
Alex Pohn: dums

Janoska Ensemble
Ondrej Janoska, Roman Janoska: violin
Frantisek Janoska: piano
Julius Darvas: bass

The Bullhorns
Ilse Riedler: tenor-, soprano saxophone
Aneel Soomary, Andi Pranzl, Lorenz Raab: trumpets
Alois Eberl, Robert Bachner: trombones
Gerald Pöttinger: bass trombone
Peter Stadlhofer: tuba
Harry Tanschek: drums


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