Jazz · World Music · Diverse Musik

Jazz & Wein


Jazz & Wein / džez i vino

„Break on through to the other side”: Frei nach diesem Song von The Doors kann man auch den Werdegang von Uwe Schiefer beschreiben. Vom Kellner und Sommelier in renommierten Wiener Restaurants – unter anderem dem Steirereck – entschloss er sich 1990 ganz der Leidenschaft Wein als Winzer hinzugeben. Nach dem Besuch der Weinakademie in Rust gründete er sein eigenes Weingut in Welgersdorf im Südburgenland. Auf Rieden auf dem kalkhaltigen Königsberg, dem „opalen” Tschaterberg und natürlich dem (nomen est omen) eisen- und schieferhältigen Eisenberg.

Die Rebfläche beträgt 15 Hektar, wovon der größte Teil mit Rotweinsorten bepflanzt ist: hauptsächlich Blaufränkisch und etwas Merlot. Die weißen regionspezifischen Rebsorten sind Welschriesling, Grüner Veltliner und Weißburgunder.

Schiefer setzt auf puristischen, naturnahen Weinbau. Die Natur macht seine Weine, er schaut vor allem darauf, dass im richtigen Moment das Richtige passiert: schneiden, ausdünnen, lesen – nicht mehr und nicht weniger. Keine Technologie, kein Barrique, gnadenlose Simplizität, ausgeprägte Mineralik – Weine mit praktizierter Herkunft: mutig, ungeschminkt und mit einer fast schon dogmatischen Puristik: Schiefer pur!

Die Hudaki Village Band stammt aus einem kleinen Dorf in den ukrainischen Karpaten, das im vergangenen Jahrhundert viele Male seine Nationalität wechseln musste, in dem aber Ukrainer, Ungarn, Rumänen, Roma und Juden seit langer Zeit friedlich zusammenleben. Wer auf lokal verwurzelte, sinnliche und rhythmisch entfesselte Musik steht, der/die ist hier richtig!

Hudaki, das sind Mischas Kapriolen, die kein Bartok aufschreiben und kein Konservatorium unterrichten kann, und das sind Katias alte, traurige und spöttische Lieder, die zauberhafte Stimme der jungen Olga, das sind auch Vasia, Volodia der Cymbalist, Jura und Volodia-Bassist, die das alles singen und spielen, ohne je eine Partitur gesehen zu haben.

Zitat: „Viele machen World Music, nehmen verschiedene Stile und rühren sie zusammen, und dann kommt mal etwas Schönes dabei heraus, mal weniger. Wir machen auch World Music, aber alles, was wir dazu brauchen, finden wir in unserem Dorf.”


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