Jazz

Jarrod Lawson


Jarrod Lawson war im Vorjahr der große Newcomer des Blue-Eyed-Soul. Mit geschmeidigen Grooves, ungewöhnlichen Harmonien, fantastischen Melodien sowie einer sonoren Stimme, die durchaus an Stevie Wonder, Omar und Eric Benet gemahnt, konnte sein Debütalbum enorm charmieren.

Er galt rasch als Wunderkind, das von seinem Vater, einem Studiobetreiber, in jeder Hinsicht gefördert wurde. Schlagzeug und Keyboards waren seine ersten Instrumente, Donny Hathaway, Curtis Mayfield und Stevie Wonder seine ersten, musikalischen Helden.

Nun kreierte er ein abenteuerliches Hybrid aus mehreren Genres. Neben Soul sind es Funk, Gospel, ein bisschen Latin und ein wenig Fusionjazz, die das beeindruckend vielschichtige Klangbild des ersten Albums formen.

Seine subtilen Eigenkompositionen wie „Sleepwalker“ und „Spiritual Eyes“ sind randvoll mit spirituellen Sentenzen und explizit sozialkritischen Gedanken. Lawson will bewusst an die großen Konzeptalben des Siebzigerjahre-Soul anschließen.

Vielen gilt das simpel „Jarrod Lawson“ benannte Album schon jetzt als Meisterwerk vom Schlage der Debüts von D´Angelo und Maxwell. Als erste außerhalb der USA wurden britische DJs auf ihn aufmerksam.

Bald wurde er ins Vereinigte Königreich eingeladen und sorgte mit einer BBC-Session in den Maida Vale-Studios und zwei umjubelten Shows im Ronnie Scott´s für viel Wirbel. Das kleine Londoner Label Soul Brothers Records hat die Sessions übrigens auf Vinyl aufgelegt.


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