World Music

Jaron Freeman-Fox & The Opposite of Everything


Jaron Freeman-Fox ist ein Nomade. Schon als Kind verbrachte er die meiste Zeit unterwegs, im Bus von Festival zu Festival. Mit 14 begegnete er dem violinistischen Einzelgänger-Genie Oliver Schroer; nach dessen Tod schrieb er sich am Konservatorium von Vancouver ein, um klassische ebenso wie Jazz-Geige zu studieren. 2007 schließlich begab er sich für längere Zeit nach Indien, um auch noch die dortige klassische Violinmusik zu erlernen.

All das und noch viel mehr lässt sich in der Musik des in Toronto lebenden Freeman-Fox nachhören, wenn auch vielleicht ein wenig „upside down“. Aber was sollten wir uns sonst von einer Band mit dem Namen „The Opposite of Everything“ erwarten? Schnell war das kanadische Feuilleton mit Vergleichen wie “Tom Waits playing the fiddle, backed up by the Mahavishnu Orchestra” zur Hand. Dass Fox´ Kompositionen gleichzeitig ein wenig verrückt und sehr logisch, ja eingängig wirken, mag damit zusammenhängen, dass er in jedes Stück eine Geschichte verpackt, die von einem Erlebnis inspiriert worden ist. Da kommt ihm die mannigfaltige Ausbildung zugute, die Jaron Freeman-Fox in wenigen Augenblicken kompetent zwischen rasantem Klezmer, gut geerdetem Jig (irischer Volkstanz), freier Improvisation, bestens gelauntem Bhangra (indisch-pakistanischer Volkstanz) oder barock geprägtem Solospiel wechseln lässt. Im Herzen seiner Musik steht schließlich immer der Klang des Instrumentes, dem wir bei Glatt&Verkehrt erstmals einen ganzen Tag widmen. So hängt auch mit Jaron Freeman-Fox der Kremser Himmel voller Geigen.

Besetzung:

Jaron Freeman-Fox, Violine
Sam Davidson, Klarinette
David Atkinson, Akkordeon, Keyboards
Steven Foster, Drums
Alan Mackie, Bass


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