Diverses · Literatur

Jan Koneffke - Die Tsantsa-Memoiren


Caracas, Rom, Cambridge, Bukarest, Wien – das sind nur fünf der vielen Stationen, auf die der Erzähler der Tsantsa-Memoiren seine LeserInnen mitnimmt auf seinen Lehr-, Wander- und Kriegsjahren, die rund 250 Jahre umspannen. Erzähler ist ein Tsantsa, ein Schrumpfkopf, dem als durch europäische Länder reisendes Artefakt die Geschichte von Kolonialismus, Herrschaft, Gewalt eingeschrieben ist. Selbst ist er nicht Akteur sondern beobachtet, wird eingesteckt, gestohlen, versteigert und bezeugt so historische Umwälzungen im Raum des Kleinen und Privaten.

Jan Koneffke, *1960 in Darmstadt, Studium der Philosophie und Germanistik in Berlin, lebt in Wien und Bukarest. Letzte Veröffentlichungen: Ein Sonntagskind. Roman (2015), Als sei es dein. Gedichte (2018).


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