World Music

Jahcoustix


2009/2010 waren für Dominik Haas a.k.a. Jahcoustix unvergessliche Jahre, in denen er mit seiner Musik die halbe Welt bereiste. Zunächst machte er sich auf nach Jamaika, wo er verschiedene Künstler und Produzenten kennen lernte, dann ging es mit Gentleman auf Support-Tour nach Südamerika, in die Karibik und in die USA, bevor im Festivalsommer 2009 vor allem in Europa gespielt wurde. Im Oktober des Jahres tourte er mit seiner Band "the yard vibes crew" dann drei aufregende Wochen durch sieben Länder Westafrikas, um gleich im Anschluss daran für weitere Konzerte direkt nach Israel zu fliegen. 2010 stand voll im Zeichen des neuen Albums "Crossroads", das im September erschien. Nach einer erfolgreichen Release Tour in Deutschland, ging Jahcoustix erneut mit "Gentleman" auf Europa Tournee - es ist wie der wahrgewordene Traum des bekennenden Kosmopoliten Jahcoustix, der einmal erklärte: "Das ist es, was ich will: Die Welt bereisen und dabei Musik machen."

Aufgewachsen in Kenia entdeckte Jahcoustix mit 14 Jahren auf den Straßen Nairobis den Reggae als die Musik, die ihn "am stärksten berührte". Er begann, sich für die Kultur dieser Musik zu interessieren, fing an Gedichte zu schreiben und Gitarre zu spielen. Seine weitere Jugend verbrachte er in Mexiko, Liberia, Ägypten und New York, bevor er 1998 als damals 20-jähriger nach Deutschland zurückkehrte. Er suchte und fand Kontakt zur lokalen Reggae-Szene und stieg schon bald als Background-Vokalist bei der Münchner Reggaeband Dubios Neighbourhood ein, die ihn nur wenig später zu ihrem Frontmann machte.

Im Herbst 2003 erschien das gemeinsame Debüt-Album "Souljahstice" und im Jahr darauf veröffentlichte Jahcoustix auf Virgin Records Deutschland mit "Colourblind" sein erstes Solo-Album, auf welchem er seine musikalische Bandbreite erweitern konnte. "Auch wenn ich natürlich viele Sachen im klassischen Reggae-Style mache, habe ich darüber hinaus schon viele ruhige, akustische Songs geschrieben, die kaum noch etwas mit Reggae zu tun haben. Als Musiker ist man eh immer das Resultat der Musik, die man von Kindesbeinen an gehört hat. Insofern ist die ganze Musik, die ich als Kind gehört habe, in gewisser Weise auch in meine eigene Musik mit eingeflossen."


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